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Der Klang der blauen Muschel (Beatrix Mannel)

Bild von LieLu

Diana Verlag

Die Autorin

Beatrix Mannel wurde 1961 in Darmstadt geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft sowie Literaturwissenschaften, Komparatistik und Italoromanistik in Erlangen, München und Perugia. Anschließend arbeitete sie als Redakteurin in verschiedenen Firmen der Fernsehproduktion. Sie schrieb unter anderem Drehbücher für den „Tigerentenclub“, Kurzromane für die „Bravo“ und auch ihr erstes Buch Voll ins Schwarze entstand zunächst für einen Wettbewerb und wurde erst später publiziert. Beatrix Mannel ist seit 1999 freie Autorin und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn Janosch in München. 2007 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym „Tamara Kelly“ und einer gefälschten Biografie im Knaur-Taschenbuch-Verlag den Thriller Zärtlich küsst der Tod. Ein weiteres von ihr verwendetes Pseudonym ist „Beatrix Gurian“.

Der Klang der blauen Muschel

München 1905: Die Zwillingsschwestern Henriette und Sophie sind ein Herz und eine Seele. Nichts kann die beiden Schwestern trennen. Doch dann erkrankt Sophie an einer schlimmen Lungenkrankheit und kann nicht wie geplant mit Henriette und ihren Eltern in die Südsee-Kolonie Samoa auswandern. Als die Familie auf Samoa ankommt, fühlen sie sich wie im Paradies. Das Wetter ist ein Traum, der Strand wundervoll und vor allem die Einheimischen ziehen Henriette immer wieder an. Ein Benehmen, dass von ihren Eltern nicht geduldet wird, denn sie ist schon längst versprochen. Doch als Henriette einen samoanischen Prinzen kennen lernt ist es um sie geschehen und die Geheimnisse der Insel schlagen sie immer mehr in ihren Bann. Aber das Glück kann nicht währen und Henriette muss zu ihrer Tante nach San Francisco fliehen. Doch der Klang der blauen Muschel holt sie auch in San Francisco wieder ein…

Fazit

Ein spannender historischer Roman voller Liebe, Emotion und Tiefgang. Henriette und Sophie sind zwei wunderbare Protagonisten, deren Schicksal den Leser tief berühren. Als die beiden getrennt werden, bricht für sie eine Welt zusammen. Mehr schlecht als recht versucht sich Henriette durchzuschlagen, doch vor allem ihre Eltern sind mehr als unbarmherzig. Als sie einige Eingeborene kennenlernt, gibt es für sie einen Silberstreif am Horizont, denn sie wird von ihnen sehr gut aufgenommen. Sie weihen Henriette ein in die Geheimnisse der Insel Samoa. Hofmann, dem Henriette versprochen ist, scheint auf mich ein Hochstapler zu sein. Seine wahre Natur und die Hintergründe seiner Taten bleiben dem Leser jedoch bis zum Ende des Buches verborgen.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist ansprechend und hält den Leser durch spannungsgeladene Passagen bei Atem. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. So ging es auch mir, wobei ich die fantastischen Elemente des Romans an der ein oder anderen Stelle ein wenig unpassend fand. Henriette schreibt zum Beispiel völlig neben sich einen Brief mit der Hand ihrer Schwester, ohne sich danach an die Wörter erinnern zu können. Die blaue Muschel scheint für die Zwillinge eine Art Verbindung zu sein. Sehr ansprechend fand ich das Ende des Romans, was ich an dieser Stelle aber nicht näher ausführen möchte.

Sehr ansprechend finde ich auch die Illustrationen auf der vorderen und hinteren Umschlagklappe im Buch. Hier sind die Handlungsorte des Romans zu finden, sodass der Leser immer nachschauen kann, wo er sich befindet.
Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch, wobei ich sagen muss, dass mir Beatrix Mannels „Die Insel des Mondes“ an Spannung und Abenteuer noch ein kleines bisschen mehr zugesagt hat. Dies sind jedoch nur zwei kleine Kritikpunkte, die mir im Laufe des Romans in den Sinn kamen. Trotzdem ein toller historischer Roman, für welchen es von mir 4 von 5 goldene Bücher gibt.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/10/der-klang-der-blauen-muschel-b...


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