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Alltag in der Wildnis des kanadischen Yukon-Territoriums (Manuela Zeitlhofer)

Bild von MiraB

Das Buch hab ich eigentlich über den Blog der Autorin gefunden :)

Klappentext

Wir leben in der unberührten Wildnis am Yukon-Fluss in Kanada, 120 Kilometer nördlich von Dawson City und 30 Kilometer von den nächsten menschlichen Nachbarn entfernt.

Lange, kalte Winter mit wenig Tageslicht gehören ebenso zu unserem Alltag wie die Abgeschiedenheit von anderen Menschen. Wir genießen die unberührte Natur, müssen dafür aber harte physische Arbeit in Kauf nehmen. Da die nächsten Einkaufsmöglichkeiten viele Stunden entfernt (und ob der Witterungsverhältnisse oft unerreichbar) sind, müssen wir außerdem oft improvisieren wenn wir etwas reparieren, bauen oder kochen wollen.

Die ersten zwei Jahre meines Lebens in der Wildnis mit Gaetan (der bereits seit 30 Jahren hier lebt) führte ich ein Tagebuch, in dem ich über meine Erlebnisse und Erkenntnisse berichete.

Die Geschichten in diesem Buch dokumentieren den Lauf eines normalen Jahres. Wir beginnen mit dem Frühling: Die Tage werden länger und wärmer, die Natur beginnt zu erwachen, das Flusseis schmilzt und nach fünf Monaten Winter wird es endlich wieder möglich sein, per Boot zu reisen.

Meine Meinung

Die Autorin beschreibt nach Jahreszeiten gegliedert und mit kleinen Anekdoten angereichert, was für Arbeiten sie das Jahr über verrichtet und wie sie gemeinsam mit ihrem Mann in der Wildnis lebt. Was ich schade finde, ist, dass sie nicht beschreibt, wie sie ihren Mann kennengelernt hat (wo zur Hölle lernt man jemanden kennen, der komplett abgeschieden von der Außenwelt lebt?), und was die beiden dazu bewegt, in der Wildnis zu leben. Das macht man ja nichtmal eben so. Da hat man doch Beweggründe.

Insgesamt fand ichs aber ganz toll. Teilweise hab ich mir gewünscht, ich könnte auch mal so ein, zwei Jahre einfach irgendwo in einer Hütte im Wald leben. An der Stelle, an der sie beschreibt, dass ihnen das Toilettenpapier eingefroren ist, war ich dann aber doch eher unsicher, ob ich das wirklich wollen würde ;)

Fazit

Wirklich interessantes Buch, definitiv lesenswert, mit vielen Fotos. Ich nehm aus dem Buch sehr viel mit :) Aber ich werde jetzt keine Punkte vergeben; ich finde, Punkte für die Lebensgeschichten anderer Menschen zu vergeben, ist respektlos.


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