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Fangboys Abenteuer (Jeff Strand)

Bild von MiraB

Harry von Scarecrow's Area (einem meiner Lieblingsblogs, übrigens) hat mir dieses Buch wärmstens empfohlen. Und es ist Hammer. Dummerweise hat es zum Ende hin ein bisschen geschwächelt, aber nicht zu sehr.

Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, zitier ich euch den ersten Absatz. Das muss man mit eigenen Augen gelesen haben XD

Obwohl die Geschichte sicherlich Zweifel offen lässt, erzählt man sich, dass sich Fangboy im Mutterleib umgedreht hat und mit dem Mund zuerst geboren wurde, um die Welt mit seinen funkelnden scharfen Zähnen zu begrüßen. Zudem berichteten Nachbarn von einem schrecklichen Schrei der Hebamme, die in den Vorgarten stürmte und irgendetwas schwer Verständliches wie "Der Teufel ist da! Der Teufel ist da!" gebrüllt hatte. Wenn Jahre später das Gespräch auf diesen Vorfall kam, bestanden mindestens zwei Nachbarn darauf, dass sich die Hebamme die Augen ausgekratzt hatte, weil sie das Erlebte ungesehen machen wollte, was nicht stimmte und problemlos nachgewiesen werden konnte; also ist es durchaus möglich, dass das Baby normal zur Welt kam.

In dem Moment, in dem ich diesen ersten Absatz gelesen hatte, wusste ich, wenn es nur so weiterginge, würde ich das Buch lieben. Es ging so weiter, bloß die letzten 50 Seiten waren ... naja, unbefriedigend. Ich will nicht spoilern, aber so ein richtiges Ende hatte der Roman nicht. Er ging bloß immer weiter und hörte irgendwann auf, ohne alle Handlungsstränge befriedigend oder überhaupt zu beenden, was ich doof fand. Es ist halt immer schade, wenn ein an sich großartiges Buch ein doofes Ende hat.

Inhalt

Nathan wird mit Reißzähnen geboren. Seine Großeltern und sein Vater plädieren dafür, ihn auszusetzen oder zu ersticken, doch seine Mutter beschließt, ihn genauso zu lieben, wie sie ihn lieben würde, wenn er normal zur Welt gekommen wäre, zwingt den Vater, das gleiche zu tun und wirft die Großeltern hinaus. Aus Angst, dass Nathan von anderen Kindern gehänselt werden könnte, schließt sie ihn zu Hause ein. Nathan verlässt nie das Grundstück oder begegnet anderen Menschen, bis seine Eltern durch einen Unfall ums Leben kommen. Ab da beginnt eine Odyssee, die Nathan erst in ein hundsgemeines Waisenhaus und später sogar als Attraktion in eine Freakshow bringt ...

Fazit

Ein großartiges Buch, vor allem die Perspektive und den unzuverlässigen Erzähler fand ich geil. Unzuverlässige Erzähler find ich immer super, das mochte ich auch schon so an How I Met Your Mother, und was mich an How I Met Your Mother erinnert, kann nur großartig sein :D

Obwohl das Ende nicht ganz so großartig war wie der Rest, will ich mal ein Auge zudrücken und trotzdem 5 von 5 Punkten vergeben. Wär das Ende so toll gewesen wie der Anfang und der Mittelteil, hätt ich glatt 6 von 5 Punkten gegeben ;)


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