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Haus der Bösen Lust (Edward Lee)

Bild von MiraB

Inhalt

Collier macht eine Sendung über Biere bei einem Reality-TV-Sender. Als er Biersorten für sein neuestes Buch recherchiert, bringt ihn seine Recherchereise in den kleinen Ort Gast, wo er zufällig in einer Pension unterkommt, in der es spukt. Zur Bürgerkriegszeit handelte es sich bei der Pension nämlich um das Herrenhaus eines total durchgeknallten Kerls und seiner nymphomanischen Frau.

Meine Meinung

Über den Schreibstil gibt es nix zu meckern. Sonst hab ich an so ziemlich allem etwas auszusetzen. Erstens ist das Buch überhaupt nicht gruselig, weil niemand in Gefahr ist. Zu keinem Zeitpunkt. Das Spukhaus hat einzig und allein den Effekt, dass die Leute geil aufeinander werden, und die einzige Gefahr, in der Collier schwebt, ist die, dass er es unter Umständen mit der 80-jährigen Betreiberin im Bett landen könnte. Es gibt dann immer wieder Rückblenden in die Zeit des Bürgerkrieges, als sich die Geschichte abgespielt hat, die das Haus überhaupt erst zum Spuken gebracht hat. Die ist auch nicht gruselig, nichtmal eklig, sondern nur lächerlich übertrieben. Sklaven, denen am Feld die Köpfe abgehackt werden, die dann mit Vorschlaghämmern zertrümmert, anschließend mit Äxten zerhackt und dann mit Rechen als Dünger in die Erde geharkt werden. Sorry, das ist so gekünstelt, das ist nichtmal mehr eklig. Aber wer auf Leichenschändung steht ...

Fazit

Total langweilige haunted house Geschichte. Der gute Schreibstil ist das einzige, was es noch rausgerissen hat. Deswegen 2 von 5 möglichen Punkten.


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