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Hoch geflogen - tief gefallen...

Bild von kiwii.chaotic

Der GROSSEN LIEBE
BEGEGNEST du
NUR EINMAL

Luce und Daniel haben sich bereits
in ihren früheren Leben immer wieder geliebt
und verloren. Jetzt scheinen sie sich
endlich gefunden zu haben. Doch die Schatten
der Vergangenheit sind noch nicht besiegt.
Während Luce sich in einem abgelegenen
Internat an der Küste versteckt,
bietet Daniel den Unsterblichen die Stirn ...

»Sexy, faszinierend und aufregend.
Ich liebe, liebe, liebe es!« P.C. Cast

Klappentext

Der zweite Teil der "großen Engelssaga" kommt nicht mal annähernd an den ersten ran. Nicht annähernd so interessant in Bezug auf die Verweise auf biblische Ereignisse und auch nicht unbedingt spannend - wenn man die Schlusszenen außer Acht lässt. Zudem wird der Plot zu oft wiederholt. Man weiß nach dem ersten Teil ja wirklich, worum es geht, da sollte es nicht notwendig sein, alles noch zehn Mal zu erklären.

Allerdings könnte die Autorin das Level auch an die Intelligenz ihrer Protagonistin angepasst haben. Diese ist nämlich richtig schwer von Begriff, um nicht zu sagen dumm. Dass sie gejagt wird, und eine entscheidende Rolle in den aktuellen Geschehnissen hat, ist doch spätestens nach der Schlacht in Teil eins so was von logisch. Luce trifft diese Erkenntnis allerdings wie ein Donnerschlag. Als Leser ist einem das sofort klar, und ich persönlich habe mich nur gefragt, wie man mit siebzehn Jahren denn bitte so dumm und naiv sein kann.

Im Allgemeinen nervt der Charakter der Protagonistin einfach nur. Sie lässt alles mit sich machen und jammert danach genau über diese Tatsache. Und muss davor aber auch noch darauf hingewiesen werden. Wenn Daniel - bei dem sie nie hinterfragt, ob das nun wirklich der Typ ist, den sie will, oder ob sie das nur annimmt, weil er ihr diese Geschichte eingetrichtert hat - kommt, lässt sie einfach immer alles stehen und liegen. Beispiel: Ein persönliches und sehr emotionales Gespräch mit einer guten Freundin, Daniel kommt, als diese ihr das Herz ausschüttet und sie fliegt mit ihm davon, ohne einen Gedanken an ihre Freundin zu verschwenden. Das würde niemals jemand machen! Generell wirkt Lucinda Price auf mich einfach nur dumm und naiv, wozu noch kommt, dass sie entweder nicht Eins und Eins zusammen zählen oder nicht zuhören kann.

Aber mit Abstand am schlimmsten finde ich, wie redundant die Story ist. Nicht nur in Bezug auf den Plot, nein auch in Bezug auf das Grundgerüst wiederholt der zweite Teil quasi den ersten. Trennung vom Freund, neue Schule, sich einleben und nicht kapieren, was rund um sie geschieht. Ganz ehrlich, wozu schreibt man 400 Seiten, wenn man die Handlung nur minimalst weiterbringt?

Alles in allem recht sinnlos und langweilig. Trotzdem werde ich den nächsten Teil lesen - ich möchte wissen, ob noch etwas Interessantes passiert und wie es weiter geht. Und weil ich so bescheuert bin und Trilogien nicht abbrechen kann. Naja. Ein Herzchen gibt es, weil sich die Ereignisse am Ende so schön überschlagen.

♥ von ♥ ♥ ♥ ♥ ♥


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