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Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben

Bild von SonjaB

Sven Hannawald ist wohl der erfolgreichste Skispringer aller Zeiten, denn als bisher einzigem Springer gelang es ihm, alle vier Wettkämpfe der Vierschanzentournee zu gewinnen. Doch kurz danach ging es steil bergab mit ihm, seine Magersucht war offensichtlich und er beendete seine Karriere. Einige Zeit später gab er öffentlich bekannt, dass er an dem Burn-Out-Syndrom litt. Diese Biographie zeigt nun Stationen seines Lebens: Die Sport-Kindheit in der DDR, seinen Aufstieg, den Höhepunkt seiner Karriere und den Absturz, die Krankheit und wie er zurück in ein glückliches Leben fand.

Die Karriere von Sven Hannawald hatte ich damals selbst im Fernsehen mitverfolgt. Ich war deshalb gespannt auf dieses Buch. Allerdings wurde ich herbe enttäuscht. Teilweise fühlte ich mich in ein Lehrbuch über Skispringen versetzt. Obwohl ich ein bisschen Fernsehwissen über diese Sportart hatte, habe ich kaum ein Wort verstanden. Und die Geschichte von dem Abrutschen in die Krankheit und sein Weg dort wieder hinaus, fällt äußerst kurz aus und ist voller Widersprüche. Freundinnen und (Therapie-)Hunde wechseln, ohne dass Gründe hierfür genannt werden. Angeblich nicht existente Westkontakte werden später reihenweise aufgezählt.

Insgesamt fand ich es eine recht leblose, distanzierte Aufzählung von einzelnen Stationen im Leben des Sven Hannawald. Von dem eigentlichen Hauptthema, nämlich der Krankheit und der Bewältigung derselben, wird kaum etwas erzählt. Genauso habe ich irgendwelche persönlichen Gedanken oder Erinnerungen vermisst.

Fazit: Thema verfehlt, nicht unbedingt lesenswert.


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