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Vera und das Dorf der Wölfe

Bild von SonjaB

Vera ist 13 Jahre alt und lebt allein mit ihrem Vater, nachdem ihre Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist. Der Vater ist Schriftsteller von Beruf und will aktuell ein Buch über Wölfe schreiben. Dafür braucht er viel Ruhe und deshalb zieht er mit Vera nach Rönset, einem kleinen Dorf in Norwegen. Vera ist das anfangs gar nicht so recht, denn in Rönset kann sie ihr Judo nicht weiter trainieren. Aber für ihren Vater macht sie alles, denn sie weiß, wie wichtig es für ihn und seine Arbeit ist. Außerdem ist es ja nur für ein Jahr. Angekommen in Rönset müssen sie dann erst einmal feststellen, dass das Haus doch nicht möbliert ist, wie sie dachten. Also verbringen sie die erste Nacht im Schlafsack auf dem Boden. Am nächsten Tag organisiert dann ein hilfsbereiter Nachbar von den Dorfbewohnern eine Reihe von Möbeln, damit Vera und ihr Vater für die ersten Tage ein paar Möbel haben, bis sie ihre kommen lassen können. In einer Kommode findet Vera dann ein Paket, auf dem ihr Name steht. Eine selbstgestrickte Mütze liegt darin. Sie wundert sich und setzt die Mütze auf - und plötzlich nimmt sie Stimmen wahr, ohne sie zu hören. Was es damit wohl auf sich hat?

Ich habe dieses Buch wirklich genossen, denn es unterscheidet sich inhaltlich sehr von anderen Kinderbüchern. Vera und ihr neuer Freund Gustav sind wirklich richtig lebendig geschildert und erwachen beim Lesen zum Leben. Außerdem sind beide ganz normale Kinder, die auch Angst haben und denen es mal schlecht gehen kann. Der Schreibstil ist ideal für junge Teenager - nicht mehr kindlich, aber auch noch nicht abgehoben erwachsen. Und die Geschichte war dann auch mal etwas lebendiger und nicht so abgehoben geschrieben. Es war also insgesamt recht realitätsnah und man konnte sich als Leser gut in Vera hineinversetzen.

Fazit: Ein schönes Teenie-Buch, das sich aus der Masse abhebt.


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