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absolut empfehlenswert für alle Dystopie und Endzeit Fans und solche, die es werden wollen!

Bild von LisavonLeseLiebe

Inhalt:
Die 17-jährige Lyla lebt in einem kleinen Dorf, das sehr zurückgezogen lebt. Alle Menschen in diesem Dorf sind auserwählt, die bevorstehende Apokalypse zu überleben. Unter der Führung Pioneers leben sie nur auf diesen Tag hin und vermeiden Kontakt zur Außenwelt. Außerdem herrschen dort strenge Regeln: kein ungesundes Essen, keine Zeitungen, Fernsehen, Computer, Handy ect. Eigentlich ist Lyla Will versprochen, ihrem besten Freund. Doch dann lernt sie Cody kennen, einen Jungen von außerhalb und der stellt ihre Welt auf den Kopf.

Cover:
Ich finde das Deutsche Cover sieht einfach richtig schön aus. Das englische wirkt wie aus dem Horrorgenre :D Das Deutsche dagegen wäre für mich allein schon einen Coverkauf wert ;)

Meine Meinung:
Erstmal muss ich klarstellen, dass dieses Buch im Grunde gar keine Dystopie ist. Ich hatte irgendwie damit gerechnet und dachte es wäre eine, aber im eigentlich spielt es genau zu unserer Zeit heute. Trotzdem ist es garantiert etwas für alle Dystopie-Fans!
Ohne große Umschweife kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Vor allem diese ganze Idee, von den Menschen, die wie in einer Sekte vor sich hinleben und nur darauf warten, dass die Welt untergeht und sie in ihren Bunker fliehen können.
Mir kam es zwischenzeitlich so vor, als sei Pioneer eine Mischung aus Jesus und Hitler, was sich jetzt ziemlich verrückt anhört und bitte versteht das nicht falsch! Ich will nicht Jesus mit Hitler vergleichen, deshalb sage ich ja eine Mischung. Ohne jetzt übermäßig religiös zu sein frage ich mich manchmal, warum alle damals Jesus so toll fanden und einfach geglaubt haben was er sagt. Und genau dieses Phänomen haben wir bei Pioneer auch. Irgendwie hat das in gewisser Weise geholfen, die Geschichten um Jesus etwas besser nachzuvollziehn. Allein das fande ich schon interessant. Und Hitler fanden zu Beginn ja auch alle ganz großartig... Ich will nicht spoilern, sorry!
Lyla hat mir gut gefallen. Klar, sie war anfangs ziemlich naiv, aber das sind in dieser Gesellschaft irgendwie alle Menschen. Sie lernt aber schnell und ist clever genug irgendwann hinter die Fassade zu blicken. Ich fand ihre Charakterentwicklung weitestgehend realistisch. Nur ihre Selbstwahrnehmung hat mich ein bisschen genervt. Sie beschreibt ihre Freundin die "dünn" und nur "angedeutete Kurven" hat als schön und sich selbst als hässlich weil sie "ein Urknall aus Brüsten und Hintern" sei. Ich finde solche blöden Ideale werden schon auf Zeitschriften viel zu viel verherrlicht, dabei weiß doch mitlerweile jeder, dass das sowieso nur gephotoshopped ist und eigentlich eine kurvenreichere Figur viel schöner aussieht. Außerdem wirkt es total unglaubwürdig, wie sie das sagt. Sie sagt sie sei hässlich und beschreibt etwas schönes - und das nervt mich dann einfach.
Gut gefallen haben mir die Zitate, die zu jedem Kapitelanfang stehen. Das sind meistens Zitate von Pioneer und sie passen immer zum jeweiligen Kapitel.
Schade fand ich, dass es ab und zu noch ein paar Fehler gab, die der Lektor wohl übersehen hat...
Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, aber ich finde sie ist perfekt im Rahmen gehalten und nimmt sehr wenig Platz ein, obwohl man anhand des Klappentextes meinen könnte, es würde mehr einnehmen.

Fazit:
Alles in allem ein durchaus gut gelungenes Buch, dass ich gerne weiterempfehle. Ein spannender Endzeit Roman für alle Dystopie Fans und die, denen zu viel rumgeflirte langsam auf die Nerven geht ;) Ich war durchweg zufrieden und verteile daher 4 von 5 Sternen.

Weitere Bücher der Reihe:
Band 2: Astray (erscheint vorraussichtlich am 26. August auf Englisch)

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an den dtv Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat!


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