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In seinen Händen

Bild von SonjaB

Die 17jährige Haley verschwindet spurlos. Die Polizei glaubt, sie sei nur ausgerissen und die Suche läuft nicht gerade auf Hochtouren. Etwa zwei Monate später stellt die Journalistin Wendy für eine Fernsehshow Dan Mercer eine Falle: Sie gibt sich als Teenager aus und lockt Dan in eine Wohnung. Der völlig überraschte Dan wird live in der Show als Pädophiler entlarvt. Weil Wendy einen Fehler gemacht hat, kann Dan aber nicht verurteilt werden, obwohl auf seinem Laptop noch andere schmutzige Fotos von Jugendlichen gefunden worden sind. Unter anderem wurden dort Fotos vom Sohn von Ed Grayson gefunden. Dieser schäumt vor Wut. Und kurz darauf wird Wendy Zeugin, wie Ed Grayson Dan Mercer erschießt. Aber Wendy stößt auf einige Ungereimtheiten und beginnt zu recherchieren.

Anfangs hörte es sich nach einem ganz normalen Krimi an. Aber von Anfang an ist klar, dass mehr dahinter stecken muss, obwohl mit dem Tod von Dan Mercer alles hätte beendet sein können. Niemand will Ed Grayson den Prozess machen, weil er Dan erschossen hat - nicht nach dem, was der seinem Sohn angetan hat. Und dann so ganz langsam entblättert sich alles, was wirklich dahinter steckt. Nichts ist mehr, wie es scheint. Und es wird deutlich, wie einfach es uns das Internet macht, Lügen über andere Menschen zu verbreiten.

Ich fand dieses Buch wirklich sehr unterhaltsam. Ein bisschen geärgert habe ich mich über den Klappentext mal wieder, denn das Verschwinden von Haley ist eigentlich eher eine Begebenheit am Rande. Dan Mercer und Wendy stehen viel mehr im Vordergrund. Allerdings trifft der Kommentar auf der Rückseite von der Publishers Weekly diesmal voll ins Schwarze: "Ein virtuos choreographierter Tanz um Schuld und Unschuld, Vergebung und Vergeltung."


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