style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Grabesgrün

Bild von lasssiereden

Der Kriminalroman "Grabesgrün" (im Orginal "In the Woods") ist von der Irin Tana French verfasst worden und wurde das erste mal 2007 vom Verlag Hodder and Stoughton, London veröffentlicht.

Inhaltlich geht es um den Ermittler Rob, welcher mit seiner Partnerin Cassie herausfinden soll, wer ein kleines Mädchen umgebracht hat und dieses auch noch auf einem Opferaltar inmitten einer Ausgrabungsstätte legte.
Alles wäre kein Problem, würde Rob nicht an seine Kindheit erinnert werden, in der er selbst, an eben diesem Ausgrabungsort, etwas schreckliches erlebt hat. Und somit verstrickt sich der Fall immer mehr und bringt Rob an seine psychischen Grenzen und an den Rand der Verzweiflung.

Wer einen spannenden, mysteriösen Fall erwartet ist hier total richtig. Wer in die Seele von Menschen blicken möchte, hat hier die Chance dazu. Wer ein Happy End möchte, befindet sich nicht in der Realität und ist auch hier falsch.

Tana Frenchs Kriminalroman ist außerordentlich speziell. Ihre Schreibtechnik ist fantastisch und ihre sprachliche Fähigkeit ist das, was den Roman am Leben erhält.

Inhaltlich geht es nur langsam voran, doch durch die detalierten Beschreibungen und den Zeitsprüngen von Gegenwart und Robs Vergangenheit, habe ich den Roman nur so verschlungen.
Es ist kein typischer Sherlock-Dedektiv-Roman. Hier geht es weniger um den Fall an sich, als um das Innenleben eines Menschen, um das Böse und um die Verzweiflung.

Ich bin begeistert von diesem Roman und kann ihn nur an alle weiterempfehlen, die gerne sprachlich ausgefeilte Bücher lesen, Menschen die sich gerne in der Seele von anderen verlieren und die nicht auf ein Happy End, im Sinne der Disney-Filme, wert legen.


0