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[Buchrezi] Blackbirds von Chuck Wendig

Bild von Lills

Info:

Titel: Blackbirds
Originaltitel: Blackbirds
Autor: Chuck Wendig (http://terribleminds.com/)
Reihe; Band: Miriam Black; 1
Genre: Urban Fantasy, Dark Fantasy, Thriller, Roadtrip, Horror
Seitenzahl: 300
Erschienen: Angry Robot; April 2012
Deutscher Verlag: Bastei Lübbe; April 2013
Preis: 12,00€
Amazon: http://www.amazon.de/Blackbirds-Roman-Chuck-Wendig/dp/3404207106/ref=sr_...

Die Story:

Nur eine Berührung, mehr braucht es nicht - Schon weiß Miriam, wann und wie du stirbst. Einmal hat sie versucht es zu ändern, doch genau so, hat sie das Schicksal erfüllt, seitdem hat sie es aufgegeben und lebt ein Leben am Rande des Abgrunds. Sie sucht sich Leute, die bald sterben, wartet auf den Zeitpunkt und nimmt sie aus, so hält sie sich über Wasser.
Doch eines Tages rettet sie der Trucker Louis vor einem Überfall und sie beginnt ihn zu mögen: Das Unvermeidbare geschieht: Sie sieht ihn sterben. Keinen Alterstod und nicht in einem Unfall, nein Louis wird in einigen Tagen ermordet werde und Miriam steht direkt daneben, wenn es passiert!
Ein zweites Mal versucht sie dem Schicksal zu entfliehen, doch damit fädelt sie die Kette der Ereignisse immer weiter auf ... Wird es ihr gelingen, die Zukunft trotzdem zu verändern?

Der Autor:

Chuck Wendig schreibt viele Dinge: Drehbücher, Skripts für Spiele und Comics und Romane. Der Kurzfilm Pandemic, dessen Buch von ihm und seinem Partner Lnace Weiler stammte, wurde zum Beispiel auf dem Sundance Festival gezeigt.

Der Schreibstil:

Ich finde, der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig für den Anfang, da viele Sätze sehr kurz gehalten sind und das Buch außerdem im Präsens geschrieben worden ist (ich hasse Präsens), was sie noch kürzer und abgehackter wirken lässt. Allerdings kommt man sehr schnell damit klar, mir ging es zumindest so, und wenn man erst einmal sitzt und ließt ist alles sehr flüssig.
Hinzufügen muss ich hier, dass das Buch sehr, sehr, sehr umgangssprachlich geschrieben ist, mit vielen Fäkalsprache, was vielleicht nicht für jeden etwas ist. Ich finde allerdings, das macht viel dieser Highway - Düstere - Motel - Spelunke - Atmosphäre aus und sorgt dafür, dass die Geschichte um einiges dichter wird.

Die Charaktere:

Fangen wir an mit Miriam. Sie ist kein wirklich sympathischer Charakter, allerdings beginnt man sich trotzdem für sie zu interessieren und merkt, dass tief in ihr drinnen doch nur ein kleines verängstigtes Mädchen steckt. Nicht nur das, wie man später merkt, denn Miriams Charakter greift von Seite zu Seite tiefer.
Von Louis erfährt man kaum etwas im ersten Buch, allerdings finde ich seine Hintergrundgeschichte sehr gut erzählt. Für mich war er im Buch ein Charakter, auf den ich mich immer wieder gefreut habe ^^
Auch die anderen wichtigen Charaktere haben Wiedererkennungswert.

Der Plot:

Die Geschichte nimmt sehr schnell Fahrt auf und wird dabei sehr düster und abgründig. Von Albtraumhorror bis hinzu Mafiaalarm ist hie alles dabei. Auch eine Art "Liebsgeschichte" zwischen Miriam und Louis bahnt sich an, drängt sich aber nicht auf und ist auch nicht sonderlich klassisch.
Wer allerdings nicht auf düster und ja - blutig und dreckig - steht, der sollte die Finger davon lassen. Etwas zu dreckig wurde es mir zeitweise nämlich auch.

Mein Fazit:

Blackbirds hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, allerdings kann ich das Buch nicht wirklich jedem empfehlen, da ich es doch sehr speziell finde. Wer eher auf düstere Lektüre steht, dürfte jdoch bestens versorgt sein. Das buch bekommt von mir 4 von 5 Lesebrillen.

(Mehr Rezensionen auf meinem Blog: http://kleinelesebrille.blogspot.de/)


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