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Phantasmen

Bild von gagamaus

Inhalt:
Im neuen-Roman „Phantasmen“ von Kai Meyer erscheinen plötzlich auf der ganzen Welt die transparenten Geister der Verstorbenen dort, wo der Tod sie einst ereilt hatte. Sie strahlen ein überirdisch helles Licht aus und wenden sich wie Blumen immer der Sonne zu.
Die Schwestern Rain und Emma machen sich auf in die spanische Wüste, um dort noch einmal ihre bei einem Flugzeugabsturz verunglückten Eltern zu sehen. Dort angekommen geht aber mit den Geistern eine Veränderung vor und sie fangen zu Lächeln an. Und wer ihnen zu nahe kommt begibt sich in tödliche Gefahr. Von dem unbekannten Motorradfahrer Tyler gerettet beginnt erst eine überstürzte Flucht und dann die Suche nach den Ursachen für den ganzen Horror und der Versuch, sich selbst und die ganze Welt vor den bösen Geistern zu retten.

Meine Meinung:
Ich will auf keinen Fall zu viel verraten, denn es macht einfach großen Spaß die ganzen Geheimnisse der Geschichte Stück für Stück selbst zu erlesen. Die drei Hauptdarsteller waren mir sympathisch. Ihre ganz speziellen Macken und Eigenheiten haben sie für mich interessant und glaubwürdig gemacht. Die Bösen sind manchmal in ihren Handlungen etwas überspitzt dargestellt und agieren ziemlich menschenverachtend. Daraus resultieren jede Menge Tote und bei einigen Szenen musste ich werklich heftig schlucken. Das Buch ist nicht immer etwas für zarte Gemüter, bekommt aber durch sein hohes Tempo und aufblitzenden Humor immer wieder die Kurve.

In die Story sind einige Fragen verpackt, die das Buch für mich aus der Masse der vergleichbaren Literatur positiv herausheben. Es geht um den Tod, um Gott, um Menschlichkeit, aber auch um die Liebe und wie weit man für sie zu gehen bereit ist. Denn einige kämpfen hier um einen geliebten Menschen und es sind nicht nur Rain, Emma und Tyler.

Zwei, drei kleinere Ungereimtheiten habe ich gerne in Kauf genommen, denn „Phantasmen“ erzählt eine ungewöhnliche Geschichte klug, spritzig und mit kinotauglichen Spezialeffekten, die im Kopf einen spannenden Film zum Laufen bringen und den Leser bis zum Schluss mitfiebern und um ein positives Ende bangen lassen. Ich finde es positiv, dass es sich um einen Stand-Alone-Roman handelt und war mit dem Abschluss und den Auflösungen zufrieden.


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