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Ein Werwolf - Ein Buch

Bild von Raisa.Goldflowing

"Alles, was ein Werwolf wissen muss."

Dieser Satz steht auf dem Cover des von Ritch Duncan und Bob Powers geschriebenen Buches "Ein Werwolf - Ein Buch". Und sie scheinen es wörtlich zu meinen!

Wenn man dieses Taschenbuch in den Händen hält und auf das wirklich humorvoll gestaltete Cover hinabblickt, erwartet man eben auch genau das: ein Buch, welches mit gehörigem Witz das Leben eines Werwolfes darstellt. Doch wenn man mit dem Lesen beginnt, merkt man schnell, dass es ganz anders ist, als gedacht. Die Autoren gehen mit ungeheurem Realismus an die Ganze Sache heran, das Buch ist quasi ein Überlebensguide für die Menschen unter uns, die denken, sie könnten aufgrund diverser Anzeichen ein Werwolf sein. Alles Wichtige wird beschrieben, von der Verwandlung selbst, den Mondphasen, dem unauffälligen beschaffen von passender Nahrung bis hin zum Einrichten einer Schutzzelle.

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe dieses Buch nicht bis zum Schluss gelesen. Es ist unansehnlich gestaltet, vor allem die Abbildungen der Wölfe sind nicht gerade ansprechend. Auch der Schreibstil ist nicht für jeden etwas. Ich habe nicht oft Bücher, welche ich nicht bis zum Ende lese, ganz getreu dem Motto: „Auch das schlechteste Buch hat etwas Gutes - die letzte Seite“. Bei diesem Buch jedoch konnte mich nicht einmal mehr dieser Satz davon überzeugen, es zu beenden. Nach wie vor frage ich mich, wem dieses Buch gefallen könnte, und ich komme zu keiner Antwort. Nun, vielleicht den wahren Werwölfen unter uns?


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