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Der Sommer der Blaubeeren (Mary Simses)

Bild von LieLu

Blanvalet Verlag

Die Autorin

Mary Simses studierte Jura und Journalismus. Daher arbeitet sie zunächst als Anwältin, was sich auch im Roman wiederfindet. In dieser Zeit war es ihr nur nach Feierabend möglich, sich ganz ihrer Schreibleidenschaft zu widmen. Vor ihrem Romandebüt mit „Der Sommer der Blaubeeren“ veröffentlichte sie bereits mehrere Kurzgeschichten. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt die Autorin im Süden Floridas.

Der Sommer der Blaubeeren

Als ihre Großmutter stirbt, hat sie für ihre Enkelin Ellen Branford noch einen letzten Wunsch. Im abgelegenen Küstenort Beacon soll sie einen Brief überbringen. Kurz vor ihrer Hochzeit macht sich Ellen deshalb auf den Weg von der Großstadt New York in die Landidylle Beacon. Inmitten von Blaubeerfeldern entdeckt Ellen die kleinen Schönheiten des Lebens zurück. Denn nachdem sie in einen morschen Pier eingebrochen ist und von einem gut aussehenden jungen Mann, namens Roy, gerettet wurde, geht dieser ihr nicht mehr aus dem Kopf. Als sie durch ihren unfreiwilligen Badeausflug dann auch noch berühmt wird, nimmt die ganze Geschichte ihren Lauf. Ellen fügt sich ihrem Schicksal und erkennt, dass man manchmal all seine Vorsätze und Pläne über Bord werfen muss, um auf das wahre Glück aufmerksam zu werden.

Fazit

Ein frisches, sommerliches Buch, in welchem die steife Priese in Beacon die junge Anwältin Ellen Branford aus New York wachrüttelt. Diese genießt eigentlich ihr Großstadtleben in New York, ihren Spitzenberuf und ihren Verlobten Hayden, den sie in einigen Monaten heiraten will. Als sie im beschaulichen Beacon ankommt, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen, geht alles drunter und drüber. Ist das Leben in dem kleinen Küstenort doch so ganz anders als in New York.

Mary Simses hat mit Ellen eine sympathische Hauptprotagonistin geschaffen, welche dem Leser zunächst mit Sturheit, Großstadtfeeling und jeder Menge Eitelkeit entgegenschlägt. Als sie Roy kennen lernt, gerät all das ein bisschen aus den Fugen und man beginnt Ellen richtig gern zu haben, denn Roy ist von Anfang an sympathisch.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ermöglichen es, das Buch als Unterhaltungslektüre nebenbei und zum entfliehen aus dem Alltag zu nutzen und ihm jede Menge Frische, Sommer, Sonne und Meer abzugewinnen. Denn schon der Titel und das Cover bestechen durch unverwechselbaren Sommercharme. Besonders gut gefällt mir das Rezept der Blaubeer-Muffins, die Ellen in ihrem Cafè in Beacon so mochte. Nun kann man selbst nachvollziehen, wie diese geschmeckt haben werden.

Ein angenehmes Buch, welches durch Wärme, Sympathie, Sommer, Witz und Charme besticht.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/05/der-sommer-der-blaubeeren-mary...


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