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Wohin die Reise geht

Bild von SonjaB

Im Stil eines Kinderbuches wird hier erzählt, wo die Unterschiede zwischen dem bösen Kapitalismus und dem guten Sozialismus liegen. Im Kapitalismus hat ein junger Mensch keine Perspektiven. Junge Leute bekommen keine Ausbildungsstelle, werden kriminell und landen im Gefängnis. Mädchen können eigentlich nur Hausfrau werden, andere Möglichkeiten stehen ihnen nicht offen. Dazu kommt, dass der Kapitalismus sehr kriegerisch veranlagt ist und Atom- und Neutronenbomben auf den friedliebenden Sozialismus wirft. Vietnam sei dafür ein gutes Beispiel. Im Sozialismus dagegen gibt es keinen Krieg. Jeder ist für den anderen da. Der eine backt das Brot, der andere baut ihm dafür eine Wohnung. Jeder hat einen Beruf. Auch Frauen können jeden Beruf ausüben.

Ich habe inzwischen schon einige Bücher aus der ehemaligen DDR gelesen, aber so viel offensichtliche Propaganda habe ich bisher noch nicht gesehen. Und das in einem Kinderbuch, in dem hinten eine Empfehlung ab 10 Jahre steht! Ich habe nach der Hälfte abgebrochen, denn ich konnte soviel Falschheit nicht ertragen. Vor allem das Hervorheben, dass der Sozialismus so friedlich sei, ist angesichts der derzeitigen Konflikte in der Ukraine ein Hohn. Jeden Tag kann es dort zum offenen Krieg kommen und zwar allein durch das sozialistische Russland!

Ich halte nichts von Bücherverbrennung – aber das ist das Sinnvollste, was man mit diesem Pamphlet von 1980 machen kann! Es ist ein einziges Lügenwerk, mit dem schon die Kinder indoktriniert werden sollen!


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