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Wie Monde so silbern

Bild von flowervi

Irgendwann in ferner Zukunft
Wir befinden uns in Neu-Peking, Hauptstadt des Asiatischen Staatenbundes, nach dem 4. Weltkrieg. Auf der Erde herrscht Frieden, trotzdem - wie sollte es auch anders sein? - gibt es große Probleme. Die Blaue Pest fordert massenhaft Opfer, die Wirtschaft steckt in der Krise und Levana, Königin von Luna wartet nur auf eine Gelegenheit, um einen Krieg gegen die Union Erde zu beginnen.

Hier lebt Cinder, sie ist die beste Mechanikerin Neu-Pekings und kann jedes noch so komplizierte technische Problem lösen. Allerdings ist sie auch ein Cyborg - eine Mischung aus Mensch und Roboter -, deshalb wird sie als "Mensch" 2. Klasse angesehen. Cinder ist das Aschenputtel dieser Geschichte und lebt bei ihrer bösen "Stiefmutter" Adri und deren 2 Töchtern Pearl und Peony. Während Pearl ganz die böse Stiefschwester ist, ist Peony sehr nett zu Cinder und möchte ihr gerne helfen. Eines Tages taucht Prinz Kai bei Cinder auf, denn seine Androiden funktioniert nicht mehr und diese scheint sehr wichtige Informationen gespeichert zu haben.
Doch nach am selben Tag wird Cinder an die Pest-Forschung verkauft, wodurch sie sich nicht mit der kaputten Androiden beschäftigen kann. Bei der Pest-Forschung geschehen merkwürdige Dinge mit Cinder, und auch ihr Arzt benimmt sich sehr komisch. Als dann auch noch Königin Levana der Erde einen Besuch abstattet, überschlagen sich die Ereignisse in Cinders Leben...

"Wie Monde so silbern" ist der erste Band der vier Luna-Chroniken.

Man wird mitten in die Handlung "reingeworfen", dadurch fiel es mir anfangs etwas schwer in die Geschichte hinein zu finden. Etwa ab Seite 30 ist das Buch dann richtig spannend geworden - es lohnt sich wirklich weiter zu lesen. Mir haben an der Geschichte besonders die verschiedenen Charaktere gefallen. Sie sind alle sehr vielseitig und die wenigsten nur gut oder böse. Vor allem Dr. Erland ist sehr interessant, ich habe die ganze Zeit gerätselt, was er wohl sein könnte, bin aber nicht darauf gekommen. Auch ansonsten gibt es in der Geschichte viele überraschende Wendungen, die für viel Spannung sorgen. Ich finde die Idee, Aschenputtel in die Zukunft zu setzen, sehr interessant und Marissa Meyer hat ihre Idee auch sehr schön umgesetzt. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend und hat mich absolut überzeugt.


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