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Gutes Buch mit holprigem Schreibstil

Bild von Zeliba

Cover

Das Cover ist recht einfach und fast schon düster gehalten. Die heulende Wolfssilhouettespringt dabei direkt ins Auge. Das einzige was mir hier gar nicht so recht gefallen will, ist die Wahl der Schriftart des Titels. Ich liebe normalerweise geschwungene Schrift, aber hier habe ich einfahc nicht das Gefühl, das es wirklich ins Motiv passt. Dasselbe wie das lila Band. Es bricht recht aus dem Gesamtbild.

Handlung

Schon ewig wie es scheint, lebt die Junge Aeri alleine im Wald. Eine verlassene Berghütte, einsam gelegen, nennt sie ihr Zuhause. Die Einsamkeit lässt sich auch nicht durch die stetig erscheinen Geister, oder Meeha wirklich vertreiben. Dies ändert sich, als ein schwarzer Wolf sich eines Tages ihrer Hütte nähert. Gefährlich, denn ein solches Raubtier könnte sie leicht töten. Der Versuch ihn zu erschießen geht dann auch gründlich daneben und ihr ist plötzlich ein Usurpator (Riesiger weißer Bär mit Hauern) auf den Versen. Wie gut das sie den Wolf nun doch nicht getötet hat, denn dieser eilt ihr zu Hilfe. Aus dieser Begegnung, diesem Moment, entspringt eine Freundschaft, die tiefer geht als man anfangs noch glauben mag ...

Charaktere

Die Charaktere, Kelin und Aerie vorne ran, sind interessant und ich habe besonders mein Herz an den schweigsamen schwarzen Wolf verloren. Was soll ich sagen. Ich habe halt eine schwäche für solche ;)
Aerie konnte man auch verstehen und je weiter man im Buch voranging, desto mehr lernte man über sie und die anderen. Manchmal fand ich ihre Gedanken, wenn man gedenkt das sie ja viele Jahre im Wald verbrachte, etwas unrealistisch.
Dafür glänzte Jedes Wesen durch seine ganz eigene Art, was ich besonders interessant fand. Ich fühlte mich etwas in »Prinzessin Mononoke« versetzt ;) (Gott wie ich diesen Film liebe!!! ♥)

Schreibstil

Hier holperte es gerne noch etwas. Die Wortwiederholungen behindern leider den Lesefluss etwas. Auch merkt man, gerade zu Beginn, das es das erste Buch der Autorin ist. Gegen Ende spürt man aber schon eine Besserung. Genau so etwas fällt mir oft bei Debütromanen auf. Auf diese Steigerung ist konsequent. Hier ist noch viel Platz nach oben.
Die Sprache ist sehr jugendlich gehalten, was mich teilweise bei manchen einfach etwas irritiert hat.

Meinung

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Bis auf den Schreibstil, der etwas holpert, ließt sich das Buch gut. Die Story ist gut, glänzt wenn auch nicht durch einen wirklich ersichtlichen roten Faden. Es scheint eher, als erlebe Aeri die Abenteuer spontan, so wie es eben passiert. Das ist nicht unbedingt schlimm, denn interessant bleibt es durch weg.
Fazit - »Das Band der Magie« ist ein Roman in dem man sich durch die schöne Fantasiewelt gut verlieren kann. Besonders die Liebe zu den einzelnen Wesen hat mir hier gut gefallen. Abzug gibt es im Grunde nur für die Sprache.


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