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Der Venuspakt (Jeanine Krock)

Bild von MiraB

Inhalt

Als Nuriya klein war, starben ihre Eltern, weshalb ihre Schwestern und sie bei ihrer Tante aufwuchsen. Seither hasst Nuriya alles Magische inklusive ihrer eigenen Kräfte, weil sie überzeugt ist, die Magie wäre Schuld am Tod ihrer Eltern. Deswegen weiß sie auch kaum etwas über die magische Welt.

Als ihre Tante und eine ihrer Schwestern zu einer Weltreise aufbrechen und Nuriya bitten, in der Zwischenzeit auf ihre Buchhandlung aufzupassen, holt die Magie sie wieder ein. Sie wird vor einem Lokal überfallen und von einem Vampir gerettet. Zwischen den beiden kommt es zu Unmengen von Missverständnissen... Was wäre es auch für ein Liebesroman, wenn alles so einfach wäre ;)

Gleichzeitig steht der Venuspakt bevor, bei dem Feenkinder und Vampire ihren Frieden besiegeln, indem ein geborener Vampir und ein Feenkind ein Ritual durchführen. Nuriya soll das auserwählte Feenkind für das Ritual sein, aber noch bevor sie bereit ist, ihre Rolle als Auserwählte zu akzeptieren, versucht ein böser Vampir, den Venuspakt zu verhindern...

Meine Meinung

Die Schlechte Nachricht zuerst: Der Inhalt besteht fast ausschließlich aus Klischees und der Schreibstil ist eher nicht so professionell. Es wird viel erzählt und wenig gezeigt, die auktoriale Perspektive verkommt zu einem einzigen Headhopping, und außerdem hatte ich die ganze Zeit über das starke Bedürfnis, einen Rotstift auszupacken und hemmungslos zu streichen. Füllwörter, unnötige Nebensätze, ganze Passagen hätt ich da gerne gestrichen. Und Dialoge. Diese Infodumping-Dialoge, die nur dazu dienen, dem Leser was zu erklären, und zwar mit dem Holzhammer.

Jetzt die gute Nachricht: Wenn man alles so schön erzählt und erklärt bekommt, kann man beim Lesen den Kopf ausschalten. Da liest man so dahin und liest und liest und liest, und wegen der Klischees weiß man auch, worums geht, wenn man mal 2 Seiten lang nicht so dolle aufgepasst hat. Meine Tochter hat während dem Vorlesen auch immer prächtig geschlafen.

Fazit

Der Roman sprüht zwar über von stilistischen Mängeln und Klischees, aber trotzdem hatte der was. Ich hab den gerne gelesen, ehrlich wahr. Ihr könnt jetzt ruhig sagen, ich wär bekloppt bis schizophren, aber ich geb dem 4 von 5 Punkten. So. ;)


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