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Plötzlich Amor

Bild von Anni-chan

Plötzlich Amor
von Stefanie Diem

Gelesen auf: Deutsch

Klappentext:

Von der Liebe hält die siebzehnjährige Valerie wirklich gar nichts, seit sie vor kurzem – und absolut grundlos! – von ihrem Freund abserviert wurde und ihn auch noch in den Armen einer anderen sieht. Doch dann läuft ihr ausgerechnet am Valentinstag der Liebesengel Amor persönlich über den Weg und bietet ihr seine zweiwöchige Urlaubsvertretung an. Die einzige Bedingung ist: Sie muss einen kühlen Kopf bewahren und darf sich nicht selbst verlieben. Na, das sollte ja mal wirklich gar kein Problem sein, denkt sich Valerie. Doch das Spiel mit dem Pfeil und Bogen stellt sich schnell als gar nicht so leicht heraus – und das Ding mit dem Sich-nicht-Verlieben als das Schwierigste von allem …

Schreibstil:

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der einem ermöglichst, so an das Buch gefesselt zu werden und es in einem Rutsch durchgelesen. Sie schreibt aus Valeries Sicht, wobei der Leser gut in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen kann. Ich habe die Zeit, in der ich gelesen habe, sehr genossen und freue mich schon auf weitere Romane von der Autorin.

Charaktere:

Valerie:
Valerie ist die 17-jährige Protagonistin des Romans und hat zu Beginn eine schlimme Trennung von ihrem Ex-Freund zu verarbeiten. Weil ihre Eltern so gut wie immer auf Geschäftsreise sind, musste sie schon früh lernen, selbstständig zu sein, zu kochen, waschen, bügeln usw. Den Valentinstag will sie am liebsten mit Titanic und Schokoeis auf ihrem Sofa verbringen. Von ihrer besten Freundin wird sie jedoch leicht überredet, doch mit ihr auszugehen. An diesem Abend wird sie mit ihrem Ex und dessen neuen Freundin konfrontiert, worauf sie auf der Straße von dem Club ihren Hass auf die Liebe äußert.
Noch in der selben Nacht bekommt sie Besuch. Von Valentin, besser bekannt als Amor, höchstpersönlich und der anbietet, seine zweiwöchige Urlaubsvertretung zu übernehmen. Valerie reagiert, wie jeder reagiert hätte. Sie hält ihn für verrückt, geisteskrank und total betrunken. Trotzdem nimmt sie das Angebot an, was für mich in diesem Moment einfach unverständlich war.
Valerie ist eine starke, junge Frau und mir war sie auf jeden Fall sehr sympathisch.

Valentin:
Valentin ist eigentlich der Liebesgott Amor und lebt schon seit vielen vielen Jahren, um die Menschen mit Liebe zu beglücken. Einmal im Jahr jedoch muss er sich für zwei Wochen regenerieren und für diesen Zeitraum muss ihn jemand, eigentlich einer seiner 14 Liebesengel, aber in diesem Jahr hat er sich dazu entschieden, den Bogen und die Pfeile an Valerie weiterzugeben, nachdem er hörte, wie sie öffentlich ihren Hass auf die Liebe äußerte.
Schnell bereut er diese Entscheidung, den natürlich in genau diesem Jahr haben Bösewichte es auf Bogen und Pfeile abgesehen. Außerdem verstößt er in dem ganzen Unterfangen noch gegen seine eigene goldene Regel, indem er sich verliebt.

Fazit:

Ein gelungener Liebesroman, für Fans und Leute, die es werden wollen. Eine Lektüre für zwischendurch mit liebenswerten Charakteren und einer clever ausgetüftelten Handlung, der sich dank der relativ kurzen Länge von ca 350 Ebookseiten schön in einem Rutsch durchlesen lässt.

4/5 Sternen


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