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Absolut genial! 5✭

Bild von Buechermaedchen

Inhalt:
Ein junger Detektiv, ein mysteriöser Diebstahl und immer die falsche Frage. Der skurrilste Fall aller Zeiten!
Lemony Snicket, der den Leser schon öfter an der Nase herumgeführt hat, ist wirklich nicht zu trauen. In seiner neuen Reihe von Detektivromanen erzählt er erstmals seine eigene Geschichte. Oder gibt er dies nur vor? Und treibt ein höchst raffiniertes und vergnügliches Verwirrspiel mit uns, wenn er uns in seine Kindheit entführt?
Alles beginnt in einer verwunschenen Stadt am Meer. Hier soll der junge Lemony Snicket zusammen mit S. Theodora Markson, einer eigentlich mehr als lausigen Detektivin, den ominösen Diebstahl einer noch ominöseren Statue aufklären. Als er mit seinen Nachforschungen beginnt, muss er aber leider erkennen, dass er immer die falschen Fragen stellt. Doch vielleicht sind es gerade diese Fragen, die Theodora und ihn auf die richtige Spur führen?

Meine Meinung:
"Der Fluch der falschen Frage" von Lemony Snicket ist laut eigenen Angaben die "erste autorisierte Autobiografie" Snickets. Wer ihn kennt, weiß jedoch, dass er es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt..
Lemony Snicket führt den Leser geschickt an der Nase herum. Mal sind Vorfälle ziel-, mal irreführend - zurück bleibt in jedem Fall ein höchst verwirrter Leser. Genau wie der 13-jährige Lemony selbst, jagt er der immer falschen Fährte nach und wird am Ende sehr überrascht sein. Genau das schätze ich so sehr an Snicket! Skurrilität scheint ihm schlichtweg in die Wiege gelegt worden zu sein.
Der Schreibstil ist klar und flüssig lesbar, ohne großes Tamtam und doch anschaulich gestaltet. Die Geschichte an sich lebt von Running Gags. Sich immer wiederholende Zustände, extreme Gegensätze und ebenso extreme Charaktere sind typisch für den Autor. Das konnte er hier mal wieder unter Beweis stellen. Die Charaktere sind vielseitig - von der nervtötendsten Zicke über den sehr hippen Bibliothekar bis zum "Mädchen von nebenan". Lemony selbst bleibt dabei ein Rätsel. So erfährt man beispielsweise auch erst am Ende, wer diese Verbündete ist, an die er so häufig denkt.
Das Cover ist ansprechend, verrät jedoch im Vorfeld nichts von der Geschichte. Die Illustrationen (gezeichnet von Seth) sind allesamt schön anzusehen und der originelle Zeichenstil fällt einfach direkt ins Auge.

Fazit:
Manchmal wird man sehr enttäuscht, wenn man zu früh zu hohe Erwartungen an ein Buch hat. Ich, muss ich zugeben, hatte sehr hohe Erwartungen und bin nun hellauf begeistert. Spannung und Witz werden hier erstaunlich gut vereint und kaum glaubt man, das Rätsel gelöst zu haben, wird man überrascht und alles sieht ganz anders aus. Deswegen muss ich wirklich sagen, dass man dieses Buch sehr aufmerksam lesen sollte. Oder eben zwei Mal, wie schon auf dem Buchrücken vorgeschlagen wird. ☺ Von mir gibt es:
✭✭✭✭✭ 5 von 5 Sternchen!

Buechermaedchen
http://www.buechermaedchen.de/


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