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Es wird keine Helden geben

Bild von Buchgeflüster

Autorin: Anna Seidl
Verlag Oettinger (Januar 2014)
Reihe: Nein
Seiten: 251
Preis: 14,95 [D]

Der Inhalt
Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

Meine Meinung
„Alles wird damit beginnen, dass ich verschlafe.“ So beginnt das Buch mit dem Cover, das nicht besonders außergewöhnlich und aufsehenerregend wirkt. Doch genau mit diesen Worten zieht es einen in seinen Bann, denn garantiert jeder von uns hat schon einmal verschlafen. Man startet mit der Hauptprotagonistin in einen ganz normalen Tag wie es scheint. Doch in der großen Pause kommen die Schüsse und damit ist Miriams Leben nicht mehr dasselbe. Sie sieht Leute sterben, darunter auch ihr Freund Tobi den sie über alles geliebt hat und kann doch nichts tun um sie zu retten.
Ich war in Trance als ich das gelesen habe. War, genau wie Miriam, geschockt und konnte es nicht fassen. Ich erlebte mit ihr die nächsten Tage und wandelte mit ihr durch die einzelnen Phasen der Trauer. Wut. Hass. Angst. Verzweiflung. Ich verlor mit ihr ihre Freundinnen und gemeinsam ließen wir Tobi los..
Ich bewundere Anna Seidl für diesen Roman. Er war atemberaubend, erschreckend und großartig.
5 von 5 Punkten.


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