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Franz Kafka: Die Verwandlung

Bild von kiwii.chaotic

Autor: Franz Kafka
Titel: Die Verwandlung
Genre: Erzählung
Verlag: Reclam
Umfang: 63 Seiten

Der Protagonist Gregor Samsa verschläft das erste Mal in seinem Leben. Doch dies ist nicht das einzige Unglück an diesem Tag – denn er erwacht als Ungeziefer. Gregor nimmt diese Metamorphose zuerst als Sinnestäuschung wahr, jedoch wird ihm schnell klar, dass die Verwandlung real ist.
Die Folgen sind verheerend. Zuerst verliert er seine Arbeit, was die Existenz seiner Familie bedroht. Diese unterstützt ihn zunächst, doch nach Monaten der Geheimniskrämerei ertragen sie die Situation nicht mehr. Die Eltern und zuletzt auch die Schwester, welche sich anfänglich noch liebevoll um ihren Bruder gekümmert hatte, geben die Hoffnung auf, dass sich Gregors Zustand wieder zurückverändern könnte.
Das Zimmer des Mistkäfers Gregor verschmutzt zusehends und er verliert immer mehr an Appetit. Das führt dazu, dass er sich nicht nur immer einsamer fühlt, sondern auch zum Hungertod. Gregors Tod erleichtert jedoch die Situation der Familie. Diese fühlt sich von ihrem fürchterlichen Schicksal befreit und beginnt ein glückliches Leben.

Die Sichtweise aus dem Leben eines Käfers ist sehr interessant. Man bekommt eine gute Vorstellung, wie beschwerlich das Leben eines solchen in von Menschen bewohnter Umgebung ist. Und auch die umgekehrte Gefühlswelt wird gut geschildert. Auch die sich ändernden Beziehungen in der Familie sind faszinierend.
Ein Klassiker des Expressionismus – auch wenn nicht unbedingt die für den Expressionismus typischen Stilmittel wie bspw. Ellipsen angewandt werden. Ich fand die Erzählung an sich okay, aber nicht herausragend. Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet, vor allem, dass es schräger und schwerer verständlich ist.


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