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Aldous Huxley: Schöne neue Welt

Bild von kiwii.chaotic

Aldous Huxley: Schöne neue Welt
Autor: Aldous Huxley
Titel: Schöne neue Welt
Originaltitel: Brave New World
Genre: Dystopie
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Umfang: 251 Seiten

Schöne neue Welt spielt in einer Welt, in der es keine Probleme gibt. Die Menschen leben glücklich und zufrieden vor sich hin, ohne die ihnen gegebenen Bedingungen zu hinterfragen oder verbessern zu wollen. Etwas wie eine eigene Meinung, Kunst, freien Willen, selbstständiges Denken und Religion gibt es nicht. Man glaubt an die Normung, die Gleichheit nach Ford und die Wissenschaft. Das ist der Preis, den man für den Frieden zahlen muss.
Doch Sigmund Marx, der Protagonist, bezahlt einen höheren: Durch einen Fehler während der Normungszeit fühlt er sich ausgeschlossen und einsam, ein Gefühl, dass viele Probleme verursacht, weil es normalerweise in der Schönen neuen Welt nicht existiert. Zu dem kommt ein Wilder, einer der die Zivilisation nicht kennt, sondern nur das alte Leben. Mit Religion, Meinung, Freiheit, Schmerz, Angst, Leidenschaft.

Eine interessante Sichtweise, jedoch ist mir persönlich die Betrachtung zu wissenschaftlich und kühl. Die Protagonisten sind zu vage gezeichnet und zu unbestimmt in ihren Handlungen.
Dennoch finde ich, dass es ein Buch ist, das man lesen muss. Es ist ein wertvolles Stück Literatur, vor allem in Anbetracht der Tatsache, wie kurz vor der NS-Zeit geschrieben wurde.


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