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Untot – Sie sind zurück und hungrig (Kirsty McKay)

Bild von LieLu

Chickenhouse Verlag

Die Autorin

Kirsty McKay ist eine britische Schriftstellerin im Bereich der Jugendliteratur. Bevor sie begann Texte zu schreiben war sie Schauspielerin. Das ist auch der Grund, weshalb sie zunächst vor allem dramatische Texte schrieb. Was für ein Glück, dass sie sich seit einigen Jahren der Kinder- und Jugendliteratur widmet. 2008 gewann sie sogar den Schreibwettbewerb des SCBWI (Society of Children's Book Writers and Illustrators) für Debütautoren. Kirsty wurde im Nordosten Englands geboren lebt heut mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in den USA. Sie ist Vollzeit-Autorin.

Sie sind zurück und hungrig

Wenn Bobby und ihre Freunde dachten, dass der ganze Spuck nun ein Ende hat, irren sie sich gewaltig. Denn in den sechs Wochen, die Bobby im Koma lag, ist ganz Schottland unter Quarantäne gestellt wurden. Scheinbar ist die Seuche doch nicht so harmlos wie gedacht, denn ganze Städte haben sich in hungrige Zombies verwandelt. Das Schlimmste daran ist, dass sie sich weiter entwickelt haben. Keine dummen, sabbernden Zombies mehr, jetzt sind es intelligente, sabbernde Zombies. Zu allem Überfluss ist Bobby auch noch in diesem bescheuerten Krankenhaus eingesperrt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber eigentlich wäre sie doch darin vor den Zombies sicher oder? Leider haben die das Krankenhaus bereits infiziert und Bobby bleibt keine Wahl. Zusammen mit ihren ungleichen Freunden Alice und Pete macht sie sich mit dem Neuen, Ross, auf die Suche nach Smitty. Der ist zusammen mit Bobbys Mutter verschwunden…

Fazit

Der zweite Teil steht Band eins in Nichts nach. Genauso aufregend, spannend und abenteuerlich, wobei „sie sind zurück und hungrig“ es nicht zu 100% trifft, denn die Zombies waren nie weg. Bobby lag nur im Koma.

Blutig, witzig, schnell, diese drei Worte treffen den Inhalt des Buches auf den Punkt, denn die vier Freunde müssen nicht nur so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus, sie müssen auch noch vor den blutrünstigen Bestien fliehen und nehmen dafür einiges in Kauf. Eigentlich sind sie ja auch nicht die besten Freunde… Bobby ist nach wie vor die sympathischste Protagonistin der Szenerie und auch Pete und Alice schließt man erneut ins Herz. Beide haben nichts von ihrem Charme und Humor verloren. Pete noch immer der geniale wie nördige Einstein, Alice die makellose Oberzicke. Russ, der Neue im Bunde, ist zunächst schwer einzuschätzen, wird aber immer sympathischer... Smitty, den die Freunde später wieder treffen, ist nicht mehr ganz so sympathisch, wie im ersten Teil.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist nach wie vor eher einfach gehalten und lässt den Leser schnell ins Geschehen eintauchen. Rasant geht es durch das Krankenhaus und das unter Quarantäne stehende Schottland, bis die Fünf schließlich wissen was zu tun ist… Das Ende finde ich unglaublich unerwartet und heftig, mehr will ich an dieser Stelle dazu nicht sagen. Lest das Buch lieber selbst :)

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/03/untot-sie-sind-zuruck-und-hung...


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