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Ein ganzes halbes Jahr

Bild von Anni-chan

Ein ganzes halbes Jahr

Gelesen auf: Englisch

Cover:

Auf dem Cover ist die Sillouette einer Frau abgebildet, die einen Vogel fliegen lässt, während an den Rändern Blüten das Bild einrahmen. Auf den ersten Blick ist das zwar ein wunderschönes Bild, was aber eindeutig gar nicht zu der Handlung des Buches passt. Erst mit der Zeit wird klar, dass das Bild die Kernaussage des gesamten Buches darstellt: Dass man lernen muss, die Dinge, die man liebt, gehen zu lassen.

Klappentext:

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer kleinen Heimatstadt ihren leicht exzentrischen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne als Kellnerin arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.

Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.

Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Schreibstil:

Jojo Moyes hat einen sehr schönen Schreibstil. Sie schreibt in Lous Sicht, mit einigen gekennzeichneten Ausnahmen, und wenn man sich durch die ersten 30% gekämpft hat, wird es mit einem mal sehr mitreißend. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Charaktere:

Louisa:
Louisa ist 27 und die Protagonistin des Buches. Sie hat lange Zeit in einem kleinen Café gearbeitet und als dieses dicht machen musste, verlor sie ihren Job. Für ihre Familie ein Schlag. Louisa meldet sich prompt beim Jobcenter an und kämpft sich durch ein Vorstellungsgespräch nach dem anderem. Bis sie schließlich als Pflegekraft für Will Traynor engagiert wird. Für ein halbes Jahr soll sie sich um den miesepettrigen, sarkastischen und außerdem noch suizidgefährdeten Rollstuhlfahrer kümmern, ohne Ausbildung. Während sie ein Gespräch, was eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt war, überhört, wird ihr klar, dass eine ganze Menge mehr dahinter steckt...

Will:
Will war einmal ein aktiver Mensch, der gerne reiste, gerne verrückte, abenteuerliche Dinge tat, von denen andere nur träumen konnten. Darüber hinaus war er der CEO eines großen Unternehmen und hatte eine tolle Freundin. Kurz: er hatte alles, was er sich nur wünschen konnte. Dann hatte er einen Unfall mit einem Motorrad und sitzt seither schwerstbehindert im Rollstuhl und ist auf 24-Std-Hilfe angewiesen. Von seinen Eltern wird die 27-jährige Louisa angeheuert, die eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge hat, wie er und alles daran setzt, ihm zu zeigen, dass es Möglichkeiten gibt.

Handlung:

Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Unfall von Will Traynor, der dessen Leben von Grund auf ändern sollte.

Auch Lous Leben wird nie mehr das gleiche sein, nachdem das Café, in dem sie lange gearbeitet hat, geschlossen wird. Nach unzähligen Vorstellungsgesprächen nimmt sie einen Job als Pflegekraft für Will Traynor an...

Fazit:

Ich habe dieses Buch schon vor einer ganzen Ewigkeit gelesen. Der Grund: Der Hype und meine ABF und ich hatten uns vorgenommen, dieses Buch zum Beginn meines halbjährigen Auslandsaufenthaltes zu lesen. Der Titel hat einfach gepasst. Nach 30% im Flieger habe ich es abgebrochen, weil es mir schlicht und einfach nicht gefallen hat. Jetzt, kurz vor meinem Heimflug habe ich es mir wieder vorgenommen und gemerkt, dass es ab den nächsten 5% doch ganz gut wurde. Gegen Ende hab ich richtig mitgefiebert und sogar die ein oder andere Träne vergossen.

3/5 Sternen


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