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Spannung pur zu einem aktuellem Thema

Bild von buchina

Christopher flieht. Flieht vor seinem alten Leben, seinen Eltern. Helfen soll ihm die Gruppe um Jeremiah Jones, einem Visionär, der der modernen Technik abgeschworen hat und wegen eines Anschlags selbst gesucht wird. Seine Kinder Serenity und Kyle sollen Christopher zu ihm bringen. Serenity und Kyle fällt es schwer Christopher zu glauben, aber als sie dann von mehreren schwarzen Hubschraubern angegriffen werden und Christopher diese ausschaltet, müssen sie ihm glauben. Denn Christopher ist nicht nur der beste Hacker der Welt, sondern trägt einen Computerchip im Kopf, der die Zukunft der Menschheit entscheiden könnte.

Andreas Eschbach zeigt in seinem Roman die negativen Seiten der allumfassenden Technologisierung auf, ohne allzu sehr mit dem Zeigefinger zu schwingen. Mit Christopher und Serenity hat er sympathische Charaktere geschaffen, die sehr unterschiedlich sind, aber auch die typischen Eigenschaften von Teenagern haben. Seine geschaffene Welt wirkt zwar wie Science Fiction, ist dennoch aber vorstellbar, dass es sowas in naher Zukunft geben könnte. Das Thema wirkt gut recherchiert, auch wenn ich mir da kaum ein Urteil erlauben darf, da ich mich in dieser Materie kaum auskenne. Dennoch wirkte es logisch auf mich.

Der Schreibstil ist locker, leicht. Ich wurde sofort ins Geschehen katapultiert, was ich sehr schön fand. Der Spannungsbogen bleibt fast konstant auf hohem Niveau. Rückblenden erklären dann alles. Das kommt immer bruchstückhaft, was aber die Spannung erhöht.

Ein gelungener Roman, der einem zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit der Technik bewegt. Er ist spannend und gut geschrieben. Das einzige was ich kritisiere, ist dass mich die Protagonisten nicht wirklich stark berührt haben. Sie sind mir sympathisch, aber es fehlte mir manchmal ein wenig die Leidenschaft.


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