style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Die irgendwie richtige Richtung

Bild von RasenderRolli

Gideon ist ein Möchtegern-Schriftsteller, der völlig planlos vor sich hin lebt und nicht wirklich weiß, was er mit sich oder seinem Leben anfangen soll. Er macht einen Versuch, seinem Leben Struktur zu geben, indem er mit seinem erfolgreichen Bruder zusammen zieht, aber das geht nicht lange gut. Gideon zieht wieder in eine alleinige Wohnung und nimmt sein völlig planloses Leben wieder auf. Irgendwann kommt er dann mit einem Freund auf die Schnapsidee, dass er mit seinem Freund auf dem Jakobsweg pilgern will. Auf dieser Pilgerreise fangen die beiden Freunde dann an, so über einiges nachzudenken. Auch ihre Beziehung zueinander wird auf eine harte Probe gestellt. Auf eine weitere Pilgerreise nach Japan geht Gideon dann alleine. Und auch das bleibt nicht seine letzte. Er hat Gefallen am Pilgern gefunden.

Ich konnte mich mit diesem Buch gar nicht anfreunden. Das liegt vor allem an der absolut vulgären Sprache und diesem abstoßenden Lebensstil von Gideon. Und insgesamt hat er eine Lebenseinstellung, mit der ich gar nicht klar komme. Er beschwert sich über alles und jeden und sieht sich selbst als Zentrum des Universums. Alles hat sich nur um ihn zu drehen und auf ihn Rücksicht zu nehmen. Er fordert für sich alles mögliche ein - aber er selbst ist nicht bereit, irgendetwas an sich und seiner Einstellung zu verändern oder die auch nur mal zu überdenken. Und über Religion mag jeder denken, was er will - aber ich erwarte wenigstens Respekt vor dem Glauben anderer Leute! Und den kann ich hier absolut nicht erkennen. Der Typ und dieses ganze Buch widern mich einfach nur an. Schlimm genug, dass es solche Leute tatsächlich gibt - aber ich will nicht auch noch von ihnen lesen müssen, vor allem, wenn Titel und Klappentext und auch Leseprobe etwas anderes versprechen.

Es ist das absolut irgendwie falsche Buch für mich!


0