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Leichenblässe

Bild von Levenya

Leichenblässe

Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Als Journalist bekam er Einblick in die Polizeiarbeit, und dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen.
Allein in Deutschland wurden bereits 7 Millionen Bücher des Autors verkauft. Für einige seiner Thriller hat er auf der «Body Farm» in Tennessee recherchiert. Der Autor ist verheiratet und lebt in Sheffield.
Quelle

Klappentext:
Dr. David Hunter ist zurück ...

Ein Toter in einer Jagdhütte in den Smoky Mountains. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Sein alter Mentor Tom Lieberman bittet David Hunter um Unterstützung. Die Hinweise, die die beiden Experten für forensische Anthropologie finden, sind widersprüchlich. Jemand will David in die Irre führen, jemand, der viel näher ist, als David glaubt ...

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet. Ganz einfach in Weiß und Schwarz, aber gerade das gefällt mir sehr gut. Ein weißer Untergrund auf dem ein schwarzes Kreuz zu sehen ist. In der Mitte des Kreuzes steht der Titel und Autor. Schlicht, einfach und sehr passend. Mich persönlich hat es total angesprochen und vor allem neugierig auf mehr gemacht. Es ist zudem eine sehr schöne Abwechslung zu den meisten anderen sehr stark ausgearbeiteten Buchcovern. Außerdem passt es meiner Meinung nach in die „David Hunter Reihe“. Toll!

Leseprobe

Meinung:
Es war mein aller erster Thriller von Simon Beckett und mein aller erster „David Hunter Fall“. Jetzt weiß ich natürlich, dass es bereits der 3. Fall von David Hunter war, weswegen ich mir auf jeden Fall noch den 1. Fall und den 2. Fall holen werde.

Warum auch immer, aber ich habe seit einer geraumen Zeit keine Krimis oder Thriller mehr gelesen. Vor einigen Jahren habe ich sie regelrecht verschlungen und dann das Interesse daran verloren … Zum Glück, wie ich jetzt sagen kann, haben mich Simon Becketts Thriller magisch angezogen und ich konnte nicht umhin, einmal rein zu lesen.
Gleich von der ersten Seite an hatte mich Dr. David Hunter, aus dessen Sicht wir die Geschichte erfahren, in seinen Bann gezogen. Die bedrückende Stimmung gleich zu Beginn des Buches machte mir den Charakter nur umso interessanter. David Hunter ist kein einfacher Charakter. Er hat sehr viel erlebt und muss auch in diesem Buch wieder bis an seine Grenzen gehen. Dadurch wirkt er sehr schwermütig und nicht so frisch, wie man es von einem Protagonisten erwartet, aber ich mochte ihn sofort. Es passt zur Stimmung des Buches, des Settings und der Geschichte und ist für mich einmal eine angenehme Abwechslung. Aber auch die übrigen Charaktere sind alle sehr toll ausgearbeitet und fügen sich nahtlos ein ins Handlungsgeschehen. Toll geschildert waren auch die einzelnen Passagen aus Sicht des Täters. Völlig unberechenbar und bis zum Ende hin undurchschaubar. Simon Beckett schafft es, den Täter auf eine sonderbare Art und Weise unglaublich interessant und faszinierend erscheinen zu lassen. Etwas erschreckend für mich, aber es verlieh dem Buch genau den richtigen Kick.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist super. Ganz klar und deutlich beschreibt und erzählt er seine Geschichte und schafft es dabei, von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung aufrecht zu erhalten und den Nervenkitzel weiter und weiter in die Höhe zu treiben. Ein Schreibstil, der dazu veranlasst, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.

Simon Beckett ist nichts für schwache Herzen und erfüllt alle Anforderungen an einen anspruchsvollen Thriller, mit Nervenkitzel und schlaflosen Nächten.
Ich bin hellauf begeistert von meinem ersten Simon Beckett und habe endlich wieder die Thriller / Krimis für mich entdecken können. Deswegen bekommt er von mir eine verdiente volle Punktzahl!

Zur „David Hunter Reihe“ gehören die folgenden Bände „Die Chemie des Todes“, „Kalte Asche“ und „Verwesung“. Das neuste Werk von Simon Beckett und gerade erst erschienen ist „Der Hof“.

Levenya
http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/


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