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Komm zu mir, Schwester!

Bild von Dini98

Inhalt:
Laurie ist zufrieden mit ihrem Leben. Sie wohnt gemeinsam mit ihren Eltern und ihren kleinen Geschwistern auf Brighton Island, einer wunderschönen Insel. Der Mädchenschwarm Gordon ist ihr Freund und sie ist in einer angesagt Clique. Eigentlich könnte alles perfekt sein, wären da nicht diese mysteriösen Ereignisse. Laurie spürt oft jemanden in ihrer Nähe, obwohl sie weiß, dass dort niemand ist. Sie träumt komische Sachen und ihre Freunde sprechen sie auf Begegnungen an, die es nie gab. Offensichtlich gibt es ein Mädchen, das genauso aussieht wie Laurie. Schon bald findet Laurie heraus, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Und ihre Schwester ist aus einem ganz bestimmten Grund zu ihr gekommen: Sie möchte Lauries perfektes Leben. Und dafür ist ihr jedes Mittel recht.

Gestaltung:
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, wie die meisten Thriller von Lois Duncan und das Buch ist in einem handlichen Taschenbuchformat. Bis auf die erste Seite, auf der ein Satz weiß auf schwarz gedruckt ist, gibt es keine gestalterischen Auffälligkeiten. Aber diese Schlichtheit passt zu dem Thriller.

Stil/Sprache:
Lois Duncan hat einen angenehmen Schreibstil, der sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen gut gelesen werden kann. Die Beschreibungen von beispielsweise der Umgebung sind so, dass man sich alles gut vorstellen kann, aber zum Glück sind diese beschreibenden Textpassagen nicht zu häufig. Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass die Dialoge schön geschrieben sind und auch authentisch rüberkommen.

Figuren:
Wenn man sich vorstellt, was für ein Leben Laurie führt, könnte man meinen, sie wäre eine eingebildete Zicke. Aber das ist sie ganz und gar nicht. Laurie ist eine sympathische und nette Figur, in die ich mich sehr gut hineinversetzten konnte. Gordon hingegen hat meiner Meinung nach nicht zu Laurie gepasst. Er kam mir manchmal schon arrogant und ein wenig egoistisch vor. Lauries Familie hat mir sehr gut gefallen, weil sie einfach zusammengehalten hat und es nie Streitereien gab. Doch die Launen von Lauries Mutter haben nicht so ganz ins Bild gepasst. Sie konnte in manchen Szenen schon anstrengend sein.
Über Lauries Schwester möchte ich jetzt nicht zu viel verraten, aber ich war da immer etwas zwiespältig. Einerseits hat sie mir leidgetan und ich konnte sie verstehen, aber andererseits habe ich mich gefragt, warum sie sich so in das Ganze hineinsteigert.

Handlung/Idee:
Schon allein, dass sich die Handlung auf Brighton Island abgespielt hat, hat mir sehr gut gefallen. Diese Insel wird so schön beschrieben, dass man liebsten sofort hinfahren möchte. Was ich sehr interessant fand, war, dass Astralreisen thematisiert wurden. Man hat einiges darüber erfahren und ich fand das Thema wirklich spannend. Es hat dem ganzen Buch noch ein bisschen mehr Pep gegeben.

Fazit:
Dieses Buch ist mehr als nur ein spannend geschriebener Thriller mit ein bisschen Mystery.
Aber das wird jeder beim Lesen selbst herausfinden ;)


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