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Meeresflüstern (Patricia Schröder)

Bild von LieLu

Coppenrath Verlag

Die Autorin

Patricia Schröder wurde 1960 in der Wesermarsch geboren und wohnte in Düsseldorf. Nach dem Studium des Textildesigns arbeitete sie auch viele Jahre in diesem Beruf. Später zog sie jedoch mit ihrer Familie ans Meer zurück, denn die unglaubliche Ruhe und Weiter der nordfriesischen Kooglandschaft regt ihre Fantasie an und bringt sie zum Schreiben.

Meeresflüstern

Als die 17jährige Elodie nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Lübeck verlässt, um zu ihrer Großtante nach Guernsey, auf eine Insel mitten in der Nordsee zu ziehen, weiß sie noch nicht, was in diesem halben Jahr auf sie zukommen wird. Ausgerechnet sie, die seit Kind an unter einer Wasserphobie leidet. Gleich zu Beginn lernt sie die lebenslustige und offenherzige Ruby kennen, die sich ihr als echte Freundin erweist. Auch die anderen Jugendlichen der kleinen Clique nehmen sie herzlich auf. Leider wird ihre Ankunft schnell von einem tragischen Ereignis überschattet. Schnell häufen sich die Ereignisse, die sich niemand erklären kann. Seltsamerweise scheinen die vier neuen Jungs, die seit kurzen auf der Insel sind, etwas damit zu tun zu haben. Noch begreift Elodie nicht, was die Geschehnisse mit ihr zu tun haben sollen, doch immer wieder wird sie von Träumen über einen wunderschönen Jungen, der aus dem Meer steigt, heimgesucht. Wie durch ein Wunder steht dieser Junge plötzlich tatsächlich vor ihr. Was geht hier nur vor? Doch scheinen die Ereignisse außer Kontrolle zu geraten…

Fazit

Ein spannendes, abenteuerliches und emotionales Buch, welches von der ersten Seite an fesselt. Elodie und Ruby sind unglaublich sympathisch und auch ihre Großtante Grace schließt man als Leser sofort ins Herz. Sina und Rafaela habe ich recht schnell aus den Augen verloren, auch wenn sie im Buch immer mal wieder auftauchen. Eine interessante Figur ist auch Chyril.

Welche Rolle er für Elodie spielt, ist mir noch nicht ganz klar. Denn einerseits scheint er sie magisch anzuziehen, auf der anderen Seite stößt er sie immer wieder von sich. Als dann Gordeon auftaucht, scheint er seine starke Rolle als Figur zu verlieren. Asthon, der tourettekranke Freund von Ruby, ist ein herzensguter Mensch. Er macht sich ebenso Sorgen um Elodie wie Ruby und weiß sich trotz seiner Störung zu wehren.

Der wunderbar flüssige Schreib- und Erzählstil führte dazu, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schön beschrieben war nicht nur die Landschaft und die vielen Buchten auf der Insel, sondern auch die Überfahrt nach auf eine Nachbarinsel und die Ankunft dort. Faszinierend war auch die Entwicklung der Ereignisse und die Beschreibung der vier Jungen. Immer wieder wird der Leser mit deren Gedanken konfrontiert, was das Nachvollziehen bestimmter Geschehnisse möglich macht.

Ich kann es kaum erwarten Teil zwei der Meerestrilogie zu lesen, da ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Elodie und den anderen Figuren weiter geht. Besonders Gordeon fasziniert mich, da er erst am Ende des Buches mit auf den Plan gekommen ist und mein gesamtes Konzept des Buches durcheinander geworfen hat.

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