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iBoy (Kevin Brooks)

Bild von LieLu

Deutscher Taschenbuch Verlag

Der Autor

Kevin Brooks studierte sowohl in London als auch in Birmingham und machte seinen Abschluss 1983 an der Universität Aston in Kulturwissenschaften. Sein Geld verdiente er jedoch lange Zeit mit Gelegenheitsjobs als Tankwart, Gehilfe im Krematorium oder Verkäufer im Londoner Zoo. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans Martyn Pig lebt er als freier Schriftsteller in Manningtree im County Essex.

iBoy

Tom wächst bei seine Gram, wie er seine Großmutter nennt, in einer typischen Beton-Hochhaussiedlung auf. Zu viel Gewalt, zu viele Gangs, zu viele Drogen. Doch alles beginnt damit, dass Tom ein iPhone auf den Kopf fällt und das aus dem 30. Stock. Danach ändert sich sein Leben grundlegend. Scheinbar ist es den Ärzten nicht gelungen, alle Stücke aus seinem Kopf zu entfernen und nun entwickelt er ungeahnte Superkräfte, die ihn beflügeln. Denn er hat nur eins im Kopf: Rache. Für das, was Lucy und Ben passiert ist. Was täglich so vielen Leuten in der Siedlung passiert. Doch bald schwebt Tom selbst in tödlicher Gefahr.

Fazit

Tom der typische Antiheld? Er bezeichnet sich selbst nicht so, doch sieht sich auch nicht als Held. Was genau ist er? Er will Rache, soviel steht fest. Rache für das, was sie ihr angetan haben. Doch wie stellt er das an, ohne selbst zum Verbrecher zu werden. Doch nun hat er andere Mittel und Wege…

Ein berührendes, emotionales und gleichzeitig unglaublich spannendes Buch, welches von ersten Seite an überzeugt. Nicht nur der Schreib- und Erzählstil ist sehr ansprechend und flüssig, sondern auch die Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch. Tom, der mit seiner Oma im Hochhaus wohnt, Lucy und Ben, die mit ihrer Mutter ebenfalls in diesem Haus wohnen. Und dann sind da noch die Gangmitglieder, die ebenfalls in diesem Haus wohnen und jeden Tag Leute tyrannisieren. Als Tom aus dem Koma erwacht und feststellt, dass für ihn nichts mehr so ist wie vorher, will er handeln. Er will Lucy helfen, doch kann er das überhaupt? Kann sich jemand wie Tom gegen die Übermacht der Gangs durchsetzen? Dazu kommt, dass die neuen Fähigkeiten, Tom sichtlich überfordern. Denn er weiß nun alles, über alle und jeden, wenn er will. Und nicht nur das, mit seiner Haut kann er sich gegen Angriffe wehren und Stromschläge verteilen.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren auch die einleitenden Abschnitte am Anfang jedes Kapitels. Immer lässt sich Kevin Brooks etwas Neues einfallen, um den Leser neugierig zu machen. Da gibt es kurze Artikel aus dem Internet, klare Definitionen von bestimmten Begriffen und Details über iPhones. Auch die Nummerierung des Kapitel ist speziell, denn sie sind mit Zahlen aus dem Dualsystem (0 und 1) gekennzeichnet.

Ich liebe die Bücher von Kevin Brooks, habe zum Beispiel auch „Lukas“ verschlungen und wurde auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Die Spannung wurde bis zuletzt aufrecht erhalten und ich musste es an 2 Tagen durchlesen.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/01/iboy-kevin-brooks.html


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