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Super Anfang der dritten Staffel!

Bild von Cynder

Im DonnerClan erhalten 3 Junge ihre Schülernamen: Löwenpfote, Distelpfote und Häherpfote. Angeblich droht dem Clan eine düstere Zukunft, und nur die drei jungen Katzen können ihren Clan retten. Doch sie wissen noch nichts von ihren besonderen Talenten, geschweige denn ihrer Bestimmung.
Stattdessen schlagen sie sich mit ganz anderen Problemen herum: Der blinde Häherpfote will nur gleich behandelt werden wie alle anderen, seine Schwester Distelpfote weiß nicht, ob das Heiler-Dasein wirklich zu ihr passt. Und die kommende Blattleere macht das Leben nicht gerade einfacher...

Die rund 400 Seiten sind in Kapitel unterteilt, die meistens um die 20 Seiten haben. Das ist angenehm zu lesen, da diese Länge zumindest meiner Meinung angemessen ist.
Mit dem Beginn der neuen Staffel haben wir gleich mal vollkommen neue Charaktere, und ich bin immer wieder verwundert, wie die Autoren das schaffen. Obwohl die Sicht mehrerer Protagonisten beschrieben wird, steht vor allem Häherpfote im Mittelpunkt. Er unterscheidet sich eigentlich sehr von anderen Charakteren - da er schon blind geboren wurde, ist er es gewohnt, wie ein Sonderfall behandelt zu werden. Deshalb ist er schon als Junges verbittert und auch ziemlich stolz, so bleibt er auch bei seinem Wunsch, Krieger zu werden. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb finde ich ihn so interessant und auch sympathisch.
Ich finde, dass es einige gute Ideen gibt, die wirklich toll umgesetzt worden sind. Besonders viel möchte ich jetzt nicht dazu sagen, da ich sonst dem Buch die Spannung nehme. Lasst euch einfach überraschen.

FAZIT
Die dritte Staffel fängt richtig gut an, und ich war innerhalb kurzer Zeit mit dem Buch fertig, weil ich einfach immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Auch wenn die Buchreihe meistens eher als für Kinder geeignet gesehen wird, kann man sich wahrscheinlich in jedem Alter mit den Charakteren identifizieren. Protagonisten mit Behinderung, manche wurden völlig entstellt, andere wiederum werden aufgrund ihrer Herkunft als "minderwertig" betrachtet. Und dann geht es noch um Kriege, Loyalität und das tägliche Überleben.
Es kommt mir so vor, als werden immer mehr Probleme des Alltags aufgegriffen, was einfach genial ist, da es in die Geschichte eingebunden wird. Das ist wohl auch der Grund, warum mir die Charaktere so menschlich erscheinen.
Gleichzeitig ist es aber immer noch ein Teil des Fantasy-Genres und entführt in eine andere Welt. Und mit der spannenden Handlung bietet das Buch einen großartigen Beginn für die dritte Staffel...


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