style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Wow ♥

Bild von Buchgeflüster

>>Der Inhalt<<
Selbst der Tod hat ein Herz …
1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße.
http://www.sf-magazin.de/image/300erCover/346.jpgMolching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.
Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns …

>>Mein Fazit<<
Oh man, dieses Buch ist soo wunderschön! Was habe ich am Ende geweint. Dieses Buch hat mich fasziniert. Am Anfang hat es ewig gedauert bis ich im Buch war. Ich mochte es nicht, dass der Tod die Geschichte von Liesel erzählt hat, bis sich aufgeklärt hat wieso. Und diese Erklärung hat mich dann irgendwie zu Tränen gerührt. Aber mehr möchte ich auch gar nicht verraten.
Die Geschichte von Liesel, die bei den Hubermanns aufgenommen wird, sich einlebt und mit Rudi dem Nachbarsjungen anfreundet ist aber auch echt zum Heulen. Denn 1939 sind fast alle arm und Rosa, Liesels Mutter verdient sich ihr Geld mit Wäschewaschen für die Reichen der Stadt. Auf ihren Botengängen freundet sich Liesel mit der Bürgermeisterfrau an und darf in deren Bibliothek.
Seit Hans Hubermann seiner Pflegetochter das Lesen beigebracht hat ist das Mädchen fasziniert von Büchern und stiehlt sich nach und nach, aus verschiedenen Gründen ihr eigenes kleines Regal zusammen. Es ist faszinierend zu Lesen wie Liesel sich in eine antisemitische Gesellschaft einfügt und Freundschaft und Feindschaft in ihrem neuen Zuhause kennenlernt.
Die Charaktere sind einfach wunderbar beschrieben. Am liebsten mochte ich Hans Hubermann, Liesel und Rudi. Hans, weil er so verständnisvoll ist und immer versucht Liesel ein guter Vater zu sein.
Liesel, weil sie die ganze Zeit total authentisch rüberkommt du genauso leseverrückt ist wie wir alle J
Und Rudi, tja den muss man einfach liebhaben
Anfänglich, wegen den oben genannten Gründen oder Störfaktoren wollte ich dem Buch „nur“ 4 Sterne geben. Aber das habe ich dann doch nicht über mich gebracht..
Also: 5 von 5 Sternen und damit eine ganz klare Leseempfehlung!


0