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My Soul to Lose

Bild von Stephie89

Inhalt
Nachdem Kaylee ausgerechnet während einer Shopping-Tour mit ihrer besten Freundin Emma und damit mitten in der Öffentlichkeit eine ihrer angeblichen Panikattacken bekommt, bei denen sie im schlimmsten Fall nicht mehr aufhören kann zu schreien, wird sie in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Dort will man herausfinden, was genau diese Episoden bei Kaylee auslöst und wie man sie vermeiden kann – vorher kann sie die Klinik nicht wieder verlassen. Doch ist Kaylee überhaupt wirklich geisteskrank oder haben ihre Anfälle vielleicht eigentlich eine ganz andere Ursache?

Kritik
My Soul to Lose ist eine interessante Vorgeschichte zum ersten Band der Soul Screamers Serie und mit knapp 70 Seiten zudem noch eine ziemlich lange. Man erfährt darin, wie es Kaylee ergangen ist, bevor sie in Mit ganzer Seele endlich die ganze Wahrheit über sich erfuhr.

Die Vorstellung an ein Bett gefesselt aufzuwachen, unfähig sich zu rühren, und nicht zu wissen, warum man in einer Nervenheilanstalt ist und wann man diese wieder verlassen kann, weil man nicht einfach gehen darf, ist wirklich erschreckend. Man leidet richtig mit Kaylee mit, vor allem als sie selbst auch anfängt ein wenig an sich selbst zu zweifeln und sich zu fragen, ob sie tatsächlich verrückt ist bzw. wird.

Ein paar der Nebenfiguren aus dem ersten Teil tauchen natürlich auch in dieser Vorgeschichte schon auf, darunter insbesondere Emma, Onkel Brandon und Tante Val. Letztere wird einem noch unsympathischer, sofern das überhaupt möglich ist. Sie ist hauptsächlich für Kaylees Aufenthalt in der Klinik verantwortlich und scheint das noch nicht einmal richtig schlimm zu finden. Kaylees Onkel gewinnt allerdings auch nicht gerade an Sympathie. Wie kann er Kaylee das antun, obwohl er doch genau weiß, was mit ihr los ist und ihr helfen könnte?
Dafür kommt die enge Freundschaft zu Emma noch einmal besonders gut zur Geltung. Emma hält immer zu Kaylee und steht ihr bei. So eine gute Freundin wünscht sich wirklich jeder.

Zum Ende hin kommt sogar Spannung auf, denn Lydia, eine weiter Patientin, scheint ebenfalls besondere Fähigkeiten zu haben, unter denen sie aber auch leidet. Leider erfährt man aber nicht, was mit ihr nach einem gewissen Vorfall, in den auch Kaylee verwickelt ist, geschieht.

Die Kurzgeschichte macht auf jeden Fall Lust auf mehr, vor allem weil man natürlich wissen möchte, was nun wirklich mit Kaylee los ist, sodass man sie gut und gerne auch vor dem ersten Band als Einstimmung auf die Serie lesen kann um herauszufinden, ob sie den persönlichen Geschmack trifft – dafür eignet sich zudem auch der in dem eBook enthaltene kurze Auszug aus Mit ganzer Seele.

Fazit
Insgesamt ist My Soul to Lose eine interessante Kurzgeschichte, die die Geschehnisse vor dem ersten Band etwas genauer beleuchtet. Sie ist nicht nur für Fans der Serie empfehlenswert, sondern auch für solche, die es vielleicht noch werden wollen.


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