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Amys Geheimnis (Deborah O’Brien)

Bild von LieLu

List Verlag

Die Autorin

Deborah O'Brien ist Lehrerin, Künstlerin und Autorin. Sie lebt in Sydney und auf dem Land, ist verheiratet und hat einen Sohn.

Millbrook 1872

Amy Duncan wächst 1872 in einem behüteten und gottesfürchtendem Elternhaus auf. Ihr Vater ist Pfarrer und führt die Familie mit streng christlicher Hand. Amy fühlt sich dadurch beengt, als sie dann noch den geheimnisvollen Laden von Charles Chen entdeckt, sucht sie immer mehr nach Ausreden, um aus dem Hause zu fliehen. Sie lernt auch den Eigentümer des Warenhauses höchstpersönlich kennen und ist von ihm mehr als angetan. Doch damit begibt sie sich in die „Hände des Teufels“, wie es ihr Vater formuliert. Doch Amy kann ihre Gefühle nicht ändern und begeht einen folgenschweren Entschluss…

Millbrooke heute

Angie flüchtet nach dem Tod ihres geliebten Mannes Phil in das beschauliche und ruhige Goldgräberstädtchen Millbrook, wo sie in das alte Pfarrhaus der Familie Duncan zieht. Der Eigentümer Richard Scott, ein seltsamer Kauz, erzählt ihr einiges über die Duncans und Angie findet auch selbst immer mehr heraus. Denn dort in Millbrook nahm vor langer Zeit das Schicksal der jungen Amy ihren Lauf und hatte ihren Anfang in dem alten Pfarrhaus…

Fazit

Ein emotionales, spannendes und unglaublich fesselndes Buch. Ich konnte es nach den ersten Seiten gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Schicksale der beiden Frauen berühren zutiefst und auch der Schreib- und Erzählstil fördert diese Emotionen. Es handelt sich um ein tolles Buch für gemütliche Abende, allerdings finde ich, dass es sich eher um Frauenliteratur handelt. Besonders berührend, fand ich die tiefe und innige Freundschaft von Amy und Eliza, die sogar in den dunkelsten Stunden ihres Lebens zu ihr hielt. Die Eltern von Amy kann ich auf der anderen Seite weniger verstehen, sie fügen sich perfekt ein, in die Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.

Leider kam das Ende des Romans sehr plötzlich und die Auflösungen der Verstrickungen und Suche, was ich in Anbetracht der tollen Geschichte wirklich schade fand. Auf einmal findet Angie im Haus von Richard einige Papiere und auf einmal klärt sich alles auf, was im Örtchen Millbrooke vor sich geht. Leider finde ich deshalb die Geschichte um Angie ein wenig platt, auch die Emotionalität deckt sich kaum mit der in Amys Geschichte. Ganz anders endet auch die Suche nach Amy und Charles, nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht. Dies wird durch das hin und her Springen von Vergangenheit und Gegenwart noch unterstützt und hat mich sehr begeistert.

Ein abenteuerliches, spannendes, romantisches und unterhaltsames Buch.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/12/amys-geheimnis-deborah-obrien....


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