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Godspeed - Die Suche

Bild von Levenya

Godspeed – Die Suche

Beth Revis, geboren und aufgewachsen in den Ausläufern der Appalachen in North Carolina/USA, schrieb schon während der Schule lieber Kurzgeschichten, statt dem Unterricht zu folgen. Diese Gewohnheit behielt sie auch an der Universität bei - aus ihren Kurzgeschichten waren mittlerweile halbe Romane geworden. Nach ihrem Abschluss an der NC State University in Englischer Literatur wurde Beth Revis Lehrerin. Da sie es auch weiterhin nicht lassen konnte, Geschichten zu schreiben, statt Essays zu korrigieren und Unterrichtspläne zu erstellen, hat sie sich inzwischen ganz dem Schreiben gewidmet. Beth Revis lebt mit ihrem Ehemann und einem Hund im ländlichen North Carolina/USA. "Godspeed - Die Reise beginnt" ist ihr Debütroman und der Auftakt einer Trilogie.
Quelle

Klappentext:
Spannung und Gefühl. Nicht von dieser Welt!

Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der "Godspeed", immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch:
Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?

Cover:
Das Cover ist im Stil des ersten Bandes gehalten und passt dazu. Die beiden Personen, die zu sehen sind und die Hauptcharaktere verkörpern, finde ich persönlich gut getroffen und zum Inhalt des Buches sehr passend.
Ich finde das Cover gut, aber auch nicht mehr. Ein schönes solides Cover, das zur Geschichte passt und einen neugierig auf mehr macht.

Meinung:
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich den zweiten Band der „Godspeed-Trilogie“ lesen soll oder nicht. Den ersten Band, „Godspeed – Die Reise beginnt“, fand ich nur okay. Eine gute Story, mit Schwächen und Stärken, aber mit Potential für mehr.
Deswegen habe ich mich doch dazu entschlossen, weiter zu lesen und ich bin nicht enttäuscht worden.

Ich habe schon einige dystopische Romane gelesen und hatte somit eine ungefähre Vorstellung von der Handlung der Geschichte. Neu für mich war das eingebaute Science Fiction Genre, das eigentlich nicht so mein Ding ist. Allerdings schafft Beth Revis es geschickt, die beiden Genres harmonisch zu verknüpfen.
Der zweite Band setzt drei Monate nach Ende des ersten Bandes ein. Sie erzählt die Geschichte wieder abwechselnd aus der Sicht von Amy und Junior. Die beiden Handlungsstränge erzählen die Geschichte beide spannend und ergänzen einander sehr gut.
Die Charaktere, die ich im ersten Band lieb gewonnen habe, bleiben mir auch im zweiten Band sympathisch, überraschen mich allerdings auch nicht. Mir persönlich fehlt eine deutliche Entwicklung der Charaktere, um ihnen noch mehr Tiefe zu verleihen. Sie bleiben interessant und ganz individuell, aber mehr auch nicht. Dadurch waren einige Handlungsgeschehen für mich sehr vorhersehbar und die Dynamik der Geschichte ging etwas verloren.
Die zarte Liebesgeschichte von Amy und Junior entwickelt sich ganz sacht weiter und ist für mich ganz wunderbar in die Geschichte verwoben und lässt zudem genug Spannung für den Abschlussband.

Beth Revis wählte einen ganz außergewöhnlichen Schauplatz, der eine gesamte Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg auf engsten Raum einsperrte. Von der Sol-Erde abgeschnitten sind sie vollkommen auf sich allein gestellt und ich finde, dass Beth Revis geschickt die richtigen Fragen und Probleme einer Gesellschaft beschreibt, die mit Inzest, Rebellion, gute Führung, freie Meinung und Andersartigkeit zu tun hat. Dies gipfelt in diesem Band in einer Rebellion, wie es ein freier Wille mit sich bringen kann.

Neue Geheimnisse werden aufgedeckt, neue Herausforderungen müssen überwunden werden und Entscheidungen müssen getroffen werden. Der zweite Band beantwortet viele offene Fragen aus dem ersten Band, hinterlässt aber auch eben so viele neue Fragen.

Der zweite Teil hat mir gut gefallen und mich überzeugt, auf jeden Fall auch noch den dritten Teil zu lesen. „Godspeed – Die Ankunft“ wird mein nächstes Projekt.

Jedem, der Dystopie vermischt mit Science Fiction mag, kann ich die „Godspeed“- Reihe von Beth Revis nur empfehlen. Man wird nicht enttäuscht.

Levenya

http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/


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