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Rezension: "Allgames" von Christian Waluszek

Bild von LeseAeffchen

Inhalt

Buchrücken:
"Für Adrian geht ein Traum in Erfüllung! Er gewinnt einen Programmierwettbewerb und wird bei Allgames eingestellt, dem Spieleimperium mit den perfekten Simulationsabenteuern. Doch als er sich immer mehr ferngesteuert fühlt, entwickelt sich der Traum zum Albtraum. Längst ist er ein Teil des erbarmungslosen Systems Allgames geworden und schwebt außerdem in höchster Lebensgefahr. "

Inhalt auf hierschreibenwir.de:
"Ein Traum wird wahr: Adrian gewinnt einen Programmiererwettbewerb und darf bei Allgames arbeiten, dem Spiele-Imperium mit den perfekten Simulationsabenteuern. Sogar Kain Marverick, der reichste Mann der Welt und Besitzer von Allgames, kümmert sich hier persönlich um ihn. Doch dann verliert Adrian bei einem Test das Augenlicht. Ihm wird zwar ein Chip implantiert, der seine Sehkraft ersetzen soll – doch tatsächlich entwickelt sich der Traum nach und nach zum Albtraum: Adrian wird zum ferngesteuerten Teil des erbarmungslosen Systems Allgames – und als er dahinterkommt, schwebt er bereits in höchster Lebensgefahr …"

Wirkung

Durch die 0er und 1er auf dem Cover weiß man schon, dass es in diesem Buch sehr viel um Computer gehen wird. Da ich jetzt kein Technik-Freak bin wollte ich dem Buch eigentlich nicht weiter Beachtung schenken, allerdings hat mich dann das dreieckige Symbol im Auge doch neugierig auf den Inhalt gemacht.
Der Text auf dem Buchrücken würde mich auch gar nicht ansprechen und im nachhinein muss ich auch noch sagen, dass es so nicht einmal stimmt, wie es auf dem Buchrücken steht. Der Text, der auf hierschreibenwir.de zu lesen war ist allerdings der, den ich gelesen habe und woraufhin ich mich für das Buch beworben habe. Als ich den gelesen habe dachte ich gleich, dass es in dieser Geschichte nur so von Intrigen wimmeln wird, da mir das mit dem Augenlicht schon sehr suspekt vorgekommen ist. Ich wollte sofort wissen was genau mit Adrian passiert ist.

Meine Meinung

Das erste Kapitel könnte eigentlich auch das vorletzte Kapitel sein und trotzdem wird nicht so viel verraten, dass einem das Buch nicht mehr Spaß machen würde. Mir selbst ist das z.B. erst aufgefallen, als ich das Buch beendet hatte und ich mir da nochmal den Anfang angeschaut habe. Natürlich habe ich das, was im ersten Kapitel steht, jetzt wo ich das Buch beendet habe viel besser verstanden, allerdings finde ich ist der Anfang so wirklich gut gewählt, da man einfach sehr neugierig wird und sofort weiter lesen möchte. Das Buch ist sehr technisch geschrieben, wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, dass in jedem zweiten Satz mindestens ein Fachwort drin ist, was daran liegen könnte, dass das Buch im Jahr 2208 spielt. Darum kann ich mir gut vorstellen, wie es später einmal Gang und Gebe sein wird, dass die Menschen mit technischen Fachbegriffen nur so um sich werfen. Mir kam es aber so vor, als wolle mich der Autor als dumm darstellen, weil ich wirklich überhaupt nichts verstanden habe und mich die ganzen Fachwörter nur verwirrt haben. Doch irgendwann habe ich mir die ganzen Fachbegriffe gemerkt und das Buch ließ sich immer flüssiger lesen. Ich muss zwar zugeben, das ich sehr viele technische Sachen trotzdem nicht so wirklich verstanden habe, aber ich fand es es faszinierend in diese Welt einmal einzutauchen und zu erfahren wie das ganze funktioniert. Der Schreibstil des Autors hat mir auch unglaublich gut gefallen! Man merkt richtig, dass er sehr viel für das Buch recherchiert haben muss, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass er selber weiß wie man sich auf dem Mond verhalten muss und wie es sich dort anfühlt - diese Kapitel haben mir am besten gefallen, denn man hat wirklich einen tollen Einblick bekommen. Mein Lieblingscharakter ist definitiv Elinor, da sie trotz der ganzen technischen Möglichkeiten ein einfaches Notizbuch vorzieht. Das hat sie in meinen Augen gleich sympatisch gemacht. Dass das Buch komplett aus der sicht von Adrian geschrieben ist finde ich wirklich schade, da ich sehr gerne mehr aus der Sicht von Elinor, aber auch von Dr. Zhou erfahren hätte.

Zitat

"An dem Tag zum Beispiel verkündete mir Adi nölend, ich habe ihn zu lange allein gelassen, so dass er aus Langeweile mein Tiefseeaquarium leer gefressen habe. Ich sah nach, es war tatsächlich nicht ein einziger Fisch mehr drin. Sogar die Korallen und der Sand fehlten."

Fazit

Stellenweise fand ich das Buch etwas zu technisch und viel zu kompliziert, doch wenn man sich über die paar Seiten zusammengerissen hat, wurde man immer mit etwas belohnt. Das Buch hatte sehr sehr viele überraschende Wendungen, eine Liebesgeschichte, aber auch sehr viel Aktion und Intrigen. Mir hat wirklich nichts am Buch gefehlt. Allerdings musste ich mich zur Mitte hin ganz schon aufraffen um weiterzulesen, da sehr viele gleiche Sachen passiert sind und es nicht mehr so spannend war. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne einmal sehen möchte, wie es im Jahr 2208 sein könnte, denn meiner Meinung nach kann ich mir das durchaus so vorstellen. Ich kann das Buch allerdings nicht empfehlen, wenn man komplett abgeneigt ist, ein Buch mit wirklich seeeehr vielen technischen Begriffen zu lesen. Ich gebe dem Buch gute 4 von 5 Äffchen, da die Idee und die Handlung wirklich unglaublich spannend ist und es mal wirklich was komplett anderes war.


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