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Into the Deep von Samantha Young

Bild von Dini98

Charley und Jake waren ein Traumpaar. Ihre Liebe war nicht zu übertreffen. Aber das war früher. Vor über drei Jahren.
Inzwischen sind beide erwachsene Studenten und verbringen ein Jahr in Schottland. Als sich zufällig auf einer Party begegnen, spüren sie beide, dass sie ihre gemeinsame Vergangenheit nicht vergessen haben. In Charley kommen alle Gefühle wieder hoch, die sie versucht hatte zu verdrängen. Doch Charley will stark bleiben und ihm nicht noch einmal vertrauen. Sie würde sich nicht noch einmal das Herz brechen lassen. Besonders nicht von Jake, der sie damals ohne Erklärung verlassen hat und jetzt mit seiner neuen Freundin vor ihr steht.
Doch obwohl Charley und Jake versuchen beide ihre Gefühle zu verbergen, können sie ihre große Liebe zueinander nicht verdrängen.

Der Titel und das Cover des Buches haben mir schon sehr gut gefallen und zusammen mit dem Klapptext haben sie mich richtig neugierig gemacht. Es war das erste Buch der Spiegel-Bestsellerautorin Samantha Young, das ich gelesen habe und ich hatte hohe Erwartungen an das Buch.
Gleich im ersten Kapitel wird man gefesselt und man kommt in den Genuss eines wunderbaren Schreibstils. In die Protagonistin Charley konnte ich mich von Anfang an gut hineinversetzen und mit ihr fühlen. Ihre kaputte Beziehung mit Jake wird authentisch erzählt, sodass man das ganze Buch über mit ihnen leidet.
Ich fand es sehr gut, dass immer wieder Kapitel von der Vergangenheit der beiden handelten und dass das letzte Kapitel aus Jakes Sicht geschrieben war, denn es sorgte für Abwechslung in diesem nicht mehr enden wollenden Leid.
Auch wenn ich Liebesgeschichten über alles liebe, dieses Buch war mir fast zu viel. Die beiden Protagonisten litten nur ständig und verletzten sich gegenseitig. Mit der Zeit ging mir das auf die Nerven. Es kam mir einfach unrealistisch vor, dass sich die beiden das wirklich antaten. Das hatte für mich nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern mit ... nicht-loslassen-Können. Sie konnten einfach nicht mit der Vergangenheit abschließen.
Schade. Ich war zu Beginn echt begeistert, aber ab einem gewissen Punkt verstand ich die Hauptpersonen nicht mehr und auch Jakes Trennungsgrund war mir nicht ganz klar.

Fazit: Anfangs hat mir dieser Roman wirklich den Atem verschlagen und dieses Buch packte mich, aber nach 200 Seiten wurde es einfach zu stark in die Länge gezogen und es war zu viel des Guten. Ich bin zwar ein großer Fan von Liebesromanen, doch das mir einfach zu viel unnötiges Leid.

Deshalb nur vier von fünf Sternen.


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