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One - Die einzige Chance

Bild von Dini98

Samuel Pinaz, der Sohn eines genialen Mathematikers, beschließt nach dem Abitur eine Reise durch Europa zu machen. Doch schon an seiner ersten Station, Deutschland, ist sie zu Ende, denn das Land ist in einem Ausnahmezustand: Demonstranten stürzen das ganze wirtschaftliche System ins Chaos und wollen eine Revolution erzwingen. Samuel lernt dabei Fabienne kennen und gerät inmitten eines verrückten Plans.

Aber was hat sein Vater mit all dem zutun? Und was hat es mit den ganzen Morden in seinem Umfeld auf sich?

Das Cover des Buchs finde ich mit der grellgrünen Schrift und den Zahlen im Hintergrund sehr gut gestaltet. Man vermutet bereits, dass es kein gewöhnlicher Thriller ist. Aber auch Titel und Klapptext wecken Neugierde. Wenn man dann zu lesen beginnt wird man bereits von den ersten Zeilen gefesselt.

Zwar verwirren anfangs die ständig wechselnden Perspektiven (von Samuel, seinem Vater Vincent und dem Auftragskiller), was sich mit der Zeit aber wieder legt. Man kann sich in alle Personen hineinfühlen und vor allem der Mörder hat einen verständlichen Hintergrund, der mir sehr gut gefallen hat. Denn er wird nicht als der gefühlslose Killer dargestellt, sondern als ein Mann, der sich im Leben durchkämpfen musste und als Sieger daraus hervorgehen wollte.

Manchmal hatte ich ein wenig Probleme die ganzen Pläne und Handlungen der Demonstranten nachzuvollziehen oder überhaupt zu verstehen, aber ich denke, dass das mehr an mir als an dem Buch lag, obwohl es ja durchaus auch als Jugendbuch eingestuft wird.

Der Schreibstil liest sich schön flüssig und auch die Wortwahl war genau richtig. Ich bin froh, dass es keine überflüssigen Beschreibungen gab (wie meiner Meinung nach leider in viel zu vielen Büchern), sondern das man sich auf die Handlung konzentriert hat.

Inhaltlich war es sehr spannend und ich kann mir gut vorstellen, dass es in einigen Jahren ein derartiges Szenario geben wird und die Leute wirklich anfangen für eine gerechtere Welt zu kämpfen.

Ein bisschen unnötig fand ich die Angaben unter der jeweiligen Kapitelüberschrift zu dem Wetter. (Zum Beispiel: Honkong, 23 Grad, Bedeckt) Hätte man getrost weglassen können. Vielleicht hätte ein Personenverzeichnis im hinteren Teil des Buchs dem Leser mehr gebracht.

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, obwohl mir an einigen Stellen Erklärungen oder Ergänzungen zum Verständnis gefehlt haben.
Insgesamt aber wirklich sehr interessant und empfehlenswert!


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