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Stadtrandritter (Nils Mohl)

Bild von LieLu

Rowohlt Taschenbuchverlag

Der Autor

Nils Mohl wurde 1971 geboren und lebt mit seiner Familie in Hamburg im Stadtteil Jenfeld. Er hat einen Sohn und zwei Töchter. Nach seinem Studium arbeitete er unter anderem im Baugewerbe, im Einzelhandel und der Logistikbranche. Er unterrichtete auch als Dozent an der Universität Hamburg. Derzeit ist er Angestellter in einer Reklamefirma. Er besitzt zudem einen Campingwagen auf der Nordseeinsel Amrum. Sein Debüt feierte er mit Es war einmal Indianerland.

Ein Ausflug in deinen Kopf, das wäre, glaube ich, ein Abenteuer.

Als Silvesters Schwester Kitty stirbt, kann ihm niemand helfen. Nicht seine Mutter, die der Unfall genauso mitnimmt, nicht seine Freundin Domino, nicht Kittys Freund Borzag. Niemand. Silvester flüchtet sich in Gedanken um den Tod Kittys … Dann ist da noch Merle, sie taucht nach einem halben Jahr nichts-von-sich-hören-lassen, in Silvesters Leben wieder auf und bringt seine Gefühle völlig durcheinander. Eigentlich ist er doch mit Kittys bester Freundin Domino zusammen. Silvester verbringt viel Zeit in der Kirchgemeinde, wo auch Merle des Öfteren auftaucht. Domino kann das gar nicht verstehen. Pastor Kamp ist Seelentröster und Freund. Doch dann kommt Merle die Idee für ein Fest…

Fazit

Ein unglaublich schnelllebiges Buch, welches im Drehbuchformat geschrieben ist. Oft nur in Gedankenstrichen, nicht in Sätzen. Der Schreib- und Erzählstil ist so schnell, dass der Lese teilweise das Gefühl hat nicht hinterher zu kommen. Das ist einerseits faszinierend, andererseits auch ein wenig verwirrend. Dazu kommen die Personen, die man erst einmal zuordnen muss.

Das auf den ersten Blick etwas retro wirkende Cover ist sehr interessant und passt sowohl zum Titel, als auch zum Inhalt. Die Hochhäuser symbolisieren vielleicht die Anonymität der Stadt, in welcher sich kaum einer, außer Silvester für Kittys Tod interessiert. Die Kreuze symbolisieren diesen Tod. Pink und Lila zeigen die Großstadt, die mit ihrem Wirken, ihrer Lautstärke und Abgedrehtheit nun noch stärker auf Silvester hereinbricht.

Interessant sind auch die Unterteilungen der Kapitel in Aventuiren, welches die mittelhochdeutsche Bezeichnung für „Abenteuer“ sind. Ein tolles Buch, welches durch seine Schnelllebigkeit überzeugt, mich jedoch an einigen Stellen gehörig durcheinander brachte.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/11/stadtrandritter-nils-mohl.html


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