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Edelweißpiraten

Bild von Elfenwind

Das Buch ist in einer Tagebuchform geschrieben von dem damals 14 jährigen Joseph Gerlach. Es ist die Zeit des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges. Joseph berichtet davon wie er versucht, sich in diesem Druck von außen ein wenig Freiheit zu verschaffen. Er tritt aus der HJ aus und wird Mitglied bei den „ Edelweißpiraten“. Gegen den Strom schwimmen, nicht mit der Masse gehen. Lange Haare und Musik, hinaus in die Natur.
Eine Gruppe junger Leute, die sich durch ihr Äußeres und in ihrer Art der Freizeitgestaltung von dem Uniformen Leben im damaligen Deutschland abheben wollte.
Die Tagebuch Einträge wechseln ab mit Erzählungen aus der Jetztzeit. Joseph Gerlach ist nun ein alter Mann. Auf dem Friedhof begegnet er Daniel, einem 16 jährigen Jugendlichen, dem er sein Tagebuch vermacht. Dieser liest die Geschichte und es entwickelt sich ein Gespräch zwischen den beiden.
Das Zusammenspiel, das Tagebuch, dieser Augenzeugenbericht der damaligen Zeit, der Bewegung der „ Edelweißpiraten“, das wirkt beim Lesen alles unheimlich lebendig auf mich. Die Figuren sind fast greifbar, wie real. Mich faszinierten die Gespräche zwischen Gerlach und Daniel. Aber auch die Gruppe der „ Edelweisspiraten“. Ein Widerstandsgruppe über die ich bisher nicht viel wusste. Eine Art Gegenpol zu der Studentengruppe “ Weiß Rose“. Bei den „ Edelweißpiraten“ schlossen sich die Arbeiterjugendlichen zusammen und protestierten auf ihre Weise.
Gut gefallen hat mir auch der Anhang, indem noch einmal Fakten und Forschungen im Zusammenhang mit den „ Edelweißpiraten“ gegeben werden und auch klasse, war ein Link im Buch, unter dem sich Interessierte Leser oder auch Lehrer Material runterladen können.
Fazit
Beim Lesen dieses Buches wurde Geschichte lebendig. Das ist kein trockenes Faktenlernen, wie man es häufig aus der Schule kennt, sondern hautnahes lebendiges Erleben.
Aufbau verlag 2013


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