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Sie haben mich verkauft (Oxana Kalemi)

Bild von MiraB

- Kurzrezension -

In dem Buch geht es um eine Frau aus der Ukraine, die einem Menschenhändlerring zum Opfer fällt und quer durch Europa verkauft wird. Erst Albanien, dann Italien und am Ende Großbritannien.

Ist natürlich doof, hat mich aber als Buch nicht mitgerissen. So beschissen so eine Lebensgeschichte auch ist, die Frau kam in dem Buch einfach nicht 100%ig sympathisch rüber und irgendwie ist da mit der Erzählstimme, die man ihr verpasst hat, insgesamt etwas falsch gelaufen, sodass zu viel Distanz da war und mein Mitleidzentrum nicht genug angesprochen wurde. Aufgrund diverser giftiger Kommentare, die es auf Amazon traditionell für die mittelmäßige bis schlechte Bewertung von derartigen Büchern hagelt, möchte ich nochmal betonen, dass ich das Buch als Produkt beurteile und nicht die Lebensgeschichte von Frau Kalemi, die zweifelsohne fünf Furchtbarkeitssterne verdient hätte. Aber das Buch als Produkt würde ich nur dann weiterempfehlen, wenn sich jemand explizit für die Thematik Menschenhandel in Europa interessiert. Wenn jemand - so wie ich - einfach nur ein Memorial lesen möchte, während er auf der Wiese liegt und die Hoffnung nicht aufgibt, dass sich seine porzellanweiße Haut irgendwann doch noch zartbeige färbt, gibt es definitiv Vertreter des Genres, die sich dafür besser eignen.

Ach ja. Die Eiskrem. In dem Buch ist es mir zum ersten Mal aufgefallen, aber dann kam diese Schreibweise auch noch in anderen Memorials vor. Eiskrem. Geht es nur mir so oder bluten euch bei dem Anblick auch die Augen? Das unleckerste Wort des Jahres. Eiskrem. *schüttel*


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