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Traumlos - Im Land der verlorenen Seelen

Bild von Levenya

Traumlos – Im Land der verlorenen Seelen

Jennifer Jäger wurde 1992 in Neustadt a. d. Weinstraße geboren und zog nach langen Jahren in Würzburg nach München, um Germanistik zu studieren. Schon als Kind wurde ihr Leben von ihren zwei großen Leidenschaften bestimmt: dem Schreiben und Tanzen.
Da sie zudem gern mit Lesern in Kontakt tritt, entschied sie sich, ihre Texte als Indie-Autorin zu veröffentlichen. Bis heute teilt sie in ihrem Blog regelmäßig ihre Schreiberfahrungen mit der Welt. „Traumlos – Im Land der verlorenen Seelen“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie, die Jennifer Jäger im neuen im.press Verlag veröffentlichte.

Inhalt:
obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die "Klinik", aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert … Quelle

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Es hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Das liegende Mädchen, das so sehnsuchtsvoll und erwartungsvoll nach oben schaut, fand ich ansprechend und ich wollte gerne mehr über sie erfahren. Auch die Farben mochte ich auf Anhieb. Sie passen gut zusammen und für mich auch super zum Thema träumen.
Ein schönes Cover, an dem ich nichts auszusetzen habe.

Meinung:
Die Geschichte geht sofort los und man ist mitten drin im Geschehen. Im Prolog lernen wir ein junges Paar kenne, das auf der Flucht ist und einen Todeskampf ficht. Man weiß nicht genau, wer die beiden sind, aber ich kam nicht umhin, dass ich mit ihnen gelitten habe. Der Prolog hat mich dazu animiert, zügig weiter zu lesen. Ich wollte unbedingt wissen, wer die beiden sind und was mit ihnen weiter geschieht.

Als man dann zum Hauptteil der Geschichte kam, war ich zunächst etwas verwirrt und konnte die Personen nicht recht einordnen. Wir erfahren die Geschichte von Hailey, die nicht Träumen kann und somit eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt, und ihrer besten Freundin Macy. Ich muss sagen, dass ich während der gesamten Geschichte auf mehr Informationen darüber gewartet habe, warum die Regierung beschloss, die Träume zu kontrollieren. Für mich ist es ein neuer spannender Aspekt einer Dystopie, aber leider konnte mich das Thema im ersten Band nicht überzeugen.
Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von den verschiedenen Protagonisten erzählt. So erfahren wir aus vielen verschiedenen Perspektiven den Verlauf der Geschichte und zudem treffen die Handlungsstränge zusammen und laufen zum Teil parallel zueinander.
Die Charaktere Sind zwar alle sehr liebevoll und individuell gestaltet, aber ich konnte leider nicht mit ihnen warm werden. Jeder von ihnen nimmt eine ganz bestimmte Rolle und wichtige Funktion in der Geschichte ein. Aber weder konnte ich mich in Macy hineinversetzen, noch in Hailey. Dadurch viel mir das Lesen der Geschichte zunehmend schwer.
Die Liebesgeschichte zwischen Macy und Jules, sowie die Liebesgeschichte von Hailey und Caleb kommen ziemlich plötzlich und überzeugen mich nicht. Zu schnell, zu geschwollene Worte und viel zu aufgeplusterte Gefühle werden in die Liebesgeschichten gesteckt. Es ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber mich hat es nicht überzeugt und eher gestört.
Am Ende gibt es noch einmal ein dramatisches Finale, das einen Cliffhanger zurücklässt. Es bleiben mehr unbeantwortete Fragen, als es Antworten gibt. Das macht natürlich Hoffnung, auf eine schnelle Fortsetzung. Für mich ging die Geschichte gerade richtig los und fing an, für mich interessanter und angenehmer zu lesen zu werden, da war sie zu Ende.
Zum Schluss erfährt man, dass der Epilog gleichzeitig der Prolog ist. Jetzt kann man das junge Paar einordnen und noch mehr mit ihnen mitfiebern.

Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Der Prolog hat mir gut gefallen, aber leider wies der Hauptteil einige Schwachstellen auf und auch mit den Charakteren konnte ich nicht wirklich warm werden. Es ist eine viel versprechende Geschichte, die mich ja vielleicht im zweiten Band mehr überzeugt. Der zweite Band erscheint am 05.12.2013.

Levenya


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