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Río Puro (Germán Kratochwil)

Bild von LieLu

Picus Verlag

Der Autor

Germán Kratochwil wurde in Korneuburg geboren und wanderte als Kind aus. Heute lebt er in Patagonien und Buenos Aires, wo auch sein Roman spielt. Er studierte in Hamburg Sozialwissenschaft und war für 5 große Organisationen auf der ganzen Welt tätig. 2012 erschien seit erster Roman „Scherbengericht“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde.

Río Puro

Eigentlich soll der Journalist Leo Kanzler nur über die Präsidentenwahl in Argentinien berichten, doch stattdessen muss er sich auf die Suche nach dem Ehemann einer Jugendfreundin machen, welcher ein Experte für Wasserreserven der Welt ist. Dieser hat sich ohne Rückmeldung mit einem Haufen Geld in den patagonischen Regenwald abgesetzt.

Auf der Reise zum Fluss Río Puro beginnt für den Journalisten Leo Kanzler und die anderen Figuren im Roman, ein Kampf um reines Süßwasser. Auf der Suche nach dem Paradies auf Erden gerät die Gruppe immer weiter hinein in den Urwald und die Reise wird bald zur Odyssee. Nicht nur Naturgewalten stellen sich ihnen in den Weg, sondern auch die einheimische Bevölkerung selbst und die Figuren, die ihnen sonst noch auf ihrer Reise begegnen. Leider bleibt gerade Franz Melan, der Ehemann, nach welchem gesucht wird, verschwunden…

Fazit

Klappentext und Inhaltsangabe des Buches versprachen etwas besonders und ich hatte wirklich Lust dieses Buch zu lesen. Doch schon nach den ersten Seite hatte ich nicht nur den Inhaltsbezug verloren oder noch nicht gefunden und kam auch mit den handelnden Personen nicht zurecht. Leider änderte sich dieses Verhältnis auch im Laufe des Buches nicht wirklich. Auch der Schreibstil führte dazu, dass ich weiterhin mit dem Roman nicht wirklich warm wurde.

Die Thematik des Buches ist bemerkenswert, denn der Kampf um reines Süßwasser und die letzten Wasserreserven der Erde werden thematisiert. Gut gefallen hat mir an dieser Stelle, dass dem Leser beide Seiten der Reise beleuchtet wurden. Einerseits der Suchtrupp mit Kanzler usw. und andererseits wurde Franz Melan gezeigt, der indessen den patagonischen Gaumenfreuden frönte und es sich auch sonst recht gut gehen lies.

Alles in allem ein Buch, in welches ich mich nicht wirklich einlesen konnte und welches für mich kein Lesevergnügen darstellt. Ich finde jedoch, dass das Geschmacksache ist.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/10/rio-puro-german-kratochwil.htm...


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