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Buch des Monats 10/13: Joel Dicker - Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Bild von LieLu

Der Autor

Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Er studierte Jura und hat bislang zwei Romane geschrieben, »Les Derniers Jours de nos Pères« und »La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert«. Für Letzteren bekam er in den Grand Prix du Roman der Académie Française zugesprochen sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zu der literarischen Sensation des Jahres 2012, die Übersetzungsrechte wurden mittlerweile in über 30 Sprachen verkauft.

Der Ursprung des Übels

Der erfolgreiche Autor Marcus Goldmann leidet an einer Schreibblockade. Nichts will ihm mehr gelingen, keine einzige Zeile lässt sich gebrauchen. In seiner Verzweiflung nimmt er Kontakt zu seinem alten Dozenten aus der Universität auf, der ihm das Schreiben gelehrt hat: Harry Quebert. Zu ihm reist er nach Aurora, um die Seele baumeln zu lassen.

Doch schon bald erschüttert ein riesiger Skandal das ruhige Städtchen: die seit 30 Jahren vermisste Nola, welche eines Abends spurlos verschwand, taucht plötzlich wieder auf und zwar im Vorgarten des preisgekrönten Schriftstellers Harry Quebert. Dieser beteuert seine Unschuld, doch die beiden hatten in besagtem Sommer vor dreißig Jahren die Liebesgeschichte ihres Lebens. Die 15jährige Nola und der 34jährige Harry Quebert. Wollte ihnen jemand einen Strich durch die Rechnung machen? Oder war es doch eine Eifersuchtsaktion? Alles deutet gegen Quebert, doch Goldmann will dem einfach nicht glauben und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach Spuren. Bei seinen Ermittlungen gerät der Schriftsteller jedoch selbst in Gefahr, denn niemand sollte die düsteren Geheimnisse von Aurora je ans Licht bringen…

Fazit

Dieses preisgekrönte Werk liest sich wie ein Krimi und zugleich wie ein spannender Thriller. In Frankreich stand er über viele Monate hinweg auf Platz 1 der Bestsellerliste. Und zu Recht, immer wieder wird der Leser von Neuem überrascht. In jedem Kapitel warten neue Überraschungen und Wendungen.

Die Hauptfigur Marcus Goldmann ist ein sympathischer junger Schriftsteller, der nach einem Erfolgsroman nun an einer Schreibblockade leidet. Diese versucht er bei Quebert in Aurora zu überwinden. Die Anklage von Harry kommt ihm fast ein wenig gelegen und er beschließt die Wahrheit über den Fall Harry Quebert herauszufinden und darüber ein Buch zu verfassen. Dies wird ihn einige Arbeit kosten und viele Ungereimtheiten ans Tageslicht bringen. Denn nichts ist so, wie es zu sein scheint.

Anfangs war ich sowohl von der hohen Seitenzahl als auch von den vielen Namen, die im Buch immer wieder auftauchen, etwas verunsichert. Doch die Protagonisten sind wichtig und locken den Leser auch immer wieder auf falsche Fährten und wilde Spekulationen. Sehr interessant ist, dass der Schreibprozess eines Buches dargestellt wird, vor jedem Kapitel gibt es ein Kurzkapitel von einer Seite, auf welchem Harry Quebert Marcus Anweisungen zum richtigen Schreiben eines Buches gibt.

Der Fall verlang Goldmann und allen anderen alles ab, was im Buch hervorragend dargestellt wird. Immer wieder führen die Spuren in Sackgassen. Der Schreibstil des Autors schafft es, den Leser auch nach 600 Seiten noch bei Laune und am Lesen zu halten.

Ein unglaubliches Leseabenteuer, was man unbedingt gelesen haben muss.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/09/die-wahrheit-uber-den-fall-har...


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