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Amore macchiato (Kathrin Corda)

Bild von LieLu

Piper Verlag

Die Autorin

Kathrin Corda wurde in Hamburg geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften in Lüneburg und arbeitet heute als freie Projektmanagerin in Werbeagenturen. Sie lebt mit ihrem Ehemann aus Sardinien und ihren zwei kleinen Söhnen in der Nähe Hamburgs. Wann immer es geht, zieht es sie mit Kind und Kegel nach Italien. Nach »Cappuccino fatale« ist »Amore macchiato« ihr zweiter Roman.

Ärger auf Sardinien

Als PR-Managerin Annika Herrmann auf Sardinien in Italien ankommt, geht zunächst alles drunter und drüber. Nichts ist für die bevorstehende Veranstaltung in zwei Wochen, für deren Planung Annika angereist ist, vorbereitet. Weder das Gelände wurde geblockt, noch sind Zelte und alles weitere aufgebaut. Nun muss sie einen Prozess in Gang setzen, der für die Italiener mehr als untypisch ist, denn schnell und reibungslos soll es gehen. Nun beginnt für sie ein Wettlauf gegen die Zeit, denn aus dem brachliegenden Naturschutzgebiet muss innerhalb zwei Wochen ein Veranstaltungsschauplatz gemacht werden.

Doch dann taucht plötzlich Riccardo, der braun gebrannte und immer höfliche Sarde auf, der sie mit Witz und Charme um den Finger zu wickeln versucht. Annika lässt sich den Kopf verdrehen. Doch dann tauchen auch noch Marcus und Bräunlich in Sardinien auf und das Chaos ist perfekt. Annika ist nicht sicher, ob das Dakar-Launch stattfinden kann und nicht alles scheint zu sein, wie es scheint.

Fazit

Der Einstieg in den Unterhaltungsroman war flüssig, humorvoll und der Leser steht sofort mitten im Geschehen. Sofort ist er von Annikas Trubel involviert und versteht die verzwickte Lage der PR-Managerin, dies ist nicht zuletzt dem wunderbaren Schreibstil der Autorin zu verdanken. Gleich zu Beginn fällt jedoch die ungeheure Vielfalt an Fremdwörtern, die mit Lifestyle und Glamour zu tun haben, auf, was mir persönlich ein wenig auf die Nerven ging. Dies kann jedoch an der Protagonistin Annika, welche PR-Managerin ist und viel Wert auf Aussehen und Vermögen, welches sie eigentlich nicht hat, legt, liegen. Von Anfang an versucht sie Status zu demonstrieren, was mit Champagner und Muscheln auch gelingt. Ihre Unfreundlichkeit gegenüber ihrem Fahrer Enzo, fand ich nicht gerechtfertigt und er tat mir gleich ein wenig Leid. Annika ändert jedoch im Laufe des Buches sowohl ihre Einstellung als auch Mentalität und passt sich an die Ruhe und ab und zu aufkeimende Gleichgültigkeit der Italiener an.
Besonders gut gefallen hat mir die Landschaftsbeschreibung des Romans, immer wieder wird die tolle Natur und die vielen kleinen und verwinkelten Städtchen Sardiniens aufgegriffen und beschrieben.

Ein witziges und spannendes Buch, welches durch seinen hohen Unterhaltungswert überzeugt.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/09/amore-macchiato-kathrin-corda....


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