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43 Gründe, warum es aus ist

Bild von thekittenhasclaws

In "43 Gründe warum es aus ist" geht es um Min und Ed. Beide waren ein Paar, aber jetzt ist es aus. Der große Reiz dieser Geschichte ist, dass der Leser unbedingt wissen möchte was passiert ist, dass die beiden sich getrennt haben. Der ganze Plot ist ein einziger Brief, den Min Ed schreibt und mitsamt einer Kiste voller Erinnerungsstücke an die gemeinsame Zeit vor seiner Haustür abstellt. Die HC-Ausgabe beinhaltet schöne Illustrationen von eben jenen Dingen, was im Hörbuch natürlich wegfällt. Stattdessen werden einige Geräusche dargestellt, wie z.B der Rums als Min die Kiste abstellt.
Gelesen wird das Hörbuch von Laura Maire, die sowohl die vor Energie übersprudelnde Min sowie auch einen betrunkenen männlichen Jugendlichen gut darstellen kann. Der Autor Daniel Handler hat insbesondere unter dem Pseudonym 'Lemony Snicket' große Bekanntheit erlangt.

Min ist eine Besonderheit für sich, sie gehört in der Schule eher zu den Außenseitern, ist eine totale Filmfanatikerin und träumt sich quasi durch den Tag. Ed hingegen ist ein beliebter und gutaussehender Basketballfan, also ein typischer Highschool-Prinz. Das kann doch nicht gut gehen oder?
Obwohl Freunde & Familie beider nicht wirklich and die Dauerhaftigkeit der Beziehung glauben halten beide fest daran. Wir erfahren wie die beiden sich kennenlernten, ihren Alltag als Pärchen, bis hin zu Trennung. Zeitweilig hoffte ich wirklich, dass es evtl noch anders kommt und die beiden zusammen bleiben, da es durchaus schöne Momente gab.
Doch im Laufe der Geschichte wurde mir Min unter anderem immer unsympathischer. Ehrlich gesagt hatte ich schon am Anfang keinen großen Draht zu ihr, obwohl ich eig verrückte Charaktere und skurile Liebesgeschichten mag. Sie ist auf der einen Seite sehr besserwisserisch, selbstgerecht und auf der anderen Seite voller Komplexe. Teilweise hat es mich auch genervt wie sie immer wieder bei Eds Anblick beinahe zu sabbern anfing, aber vllt ist das heutzutage bei 15-Jährigen Teenies so, ich hoffe allerdings dass das nicht der Fall ist. Auch kam sie mir ab und an recht oberflächlich vor, was meines Erachtens unpassend ist, da sie doch so stolz darauf ist alternativ zu sein. Auch ihre Filmleidenschaft, die sie zu Beginn recht sympathisch wirken ließ, ging mir irgendwann einfach auf den Senkel.

Dadurch, dass die ganze Geschichte wie gesagt eig aus dem Brief besteht, bekommen wir ausschließlich Mins Seite mit, was die Gefahr birgt, dass alles etwas einseitig dargestellt wird.
Ed bleibt weitgehenst blass, am Ende weiß der Leser/Hörer nicht viel mehr über ihn, als dass er gut aussieht und ein Basketballstar ist. Auch wird nicht wirklich klar warum Min sich überhaupt die Mühe macht Ed den Brief zu geben, denn nach dem was er sich geleistet hatte, denke ich nicht, dass er ihn lesen wird bzw. sich überhaupt Gedanken darüber macht. Dass sie den Brief an sich geschrieben hat, kann man ja unter Auto-Psycho-Therapie verbuchen. Vllt hätte die Geschichte besser funktioniert wenn aus der Sicht beider geschrieben oder zumindest die personale Erzählweise o.ä benutzt worden wäre, aber so bleiben alle Nebenfiguren flach.

Fazit:
An sich fand ich die Geschichte eig ganz nett, aber es gibt nicht Innovatives und auch die Protagonistin konnte nicht bei mir punkten => 8/15 Punkten


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