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Macht (David G.L. Weiss)

Bild von LieLu

LangenMüller Verlag

Der Autor

David Weiss wurde 1978 geboren. Er lebt und arbeitet in Wien und im Waldviertel in Niederösterreich. Er studierte Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität in Wien. Er veröffentlichte lange Zeit im Duo mit Gerd Schilddorfer.

Macht

Als ihr bester Freund in Wien stirbt, ist für Josephine Mahler, Dozentin für Ethnologie an der Universität in Frankfurt, klar, dass es keinesfalls Selbstmord gewesen sein kann. Als sie nach Wien zurückkehrt, wohin sie eigentlich nie wieder kommen wollte, wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Zusammen mit ihrer Jugendliebe Gernot Szombathy gerät sie bald mitten hinein in das unheimliche Geschehen. Doch dieser scheint nicht der zu sein, der er vorgibt. Nach einem bestimmten System werden Menschen ermordet und der Mörder steckt seine Ziele hoch. Hinweise wie verschlüsselte Botschaften, Totenkopfringe und ein geheimnisvolles Manuskript führen Josephine, Gernot und ihre Helfer, einschließlich Inspektior Wotruba, zu einer Studentenverbindung namens Skull & Bones, passend zu den gefundenen Objekten. Als Mahler und Szombathy endlich verstehen womit sie es hier zu tun haben, ist es schon zu spät. Die beiden stecken schnell mitten drin und begeben sich selbst in tödliche Gefahr. Vor allem Josephine scheint das Nachsehen zu haben, denn der Herr der Ameisen ist ihnen immer einen Schritt voraus.

Fazit

Ein höchst abenteuerliches und fesselndes Buch, welches mit unerwarteter Spannung aufwartet. Nach einer kurzen Vorgeschichte, die sich erst im Laufe des Romans klärt, ist der Leser bereits mitten im Geschehen und bereits auf den ersten Seiten geschehen die ersten Morde. Dieses Schema zieht sich durch das gesamte Buch. Die Art des Schreibens durch den Autor, lässt den Leser locker das Geschehen verfolgen.

Ein wenig verwirrend sind die unterschiedlichen Handlungsstränge. Gerade der Zusammenhang mit der NASA war mir zu Anfang noch nicht klar. Immer wieder gibt es Rückblenden zu verschiedenen Jahreszahlen. Nicht nur Josephines und Gernots Vergangenheit bildet einen Handlungsstrang. Es tauchen auch ein Haufen Namen auf, was ich eigentlich nicht besonders mag, aber in Thrillern und Krimis ist das ja häufig so. Die Hauptprotagonisten bleiben jedoch die Gleichen. Vor allem Josephine wird im Laufe des Romans immer sympathischer. Ganz im Gegenteil zu anderen Protagonisten wie beispielsweise Inspektor Ernst Wotruba, der eher unsympathisch auftritt. Das Phänomen „Macht“ scheint ein Hauptmotiv des Buches zu sein, wie das Cover des Romans bereit verrät. Es zieht sich durch das gesamte Buch.

Ein packender Thriller, der zuweilen etwas langatmig wurde, anschließend jedoch erneut mit spannungsvollen Passagen fesselte.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/08/macht-david-gl-weiss.html


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