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Meine Oma war Erfinderin

Bild von SonjaB

Dieses schöne kleine Kinderbuch wird aus der Sicht des Enkels erzählt, der seine Oma dafür bewundert, dass sie eine Erfinderin gewesen sei. Seine Oma Tilla sei damals noch erst eine Mutter gewesen von fünf Kindern. Sie hätten nicht viel Geld gehabt und eine neue Wohnung gesucht, denn die alte sei für die Familie mit fünf Kindern zu klein geworden. Sie hätten dann auch eine gefunden, aber die Vermieterin Frau Krulle sei zwar sehr kinderlieb gewesen, aber auch sehr penibel. Sie hätte überall ihre 16 Augen gehabt und alles mitbekommen. Vor allem aber hätte sie leider etwas gegen Tiere gehabt. So durfte die Familie, keinen Hund, keine Katze, keinen Vogel - ja nicht mal einen Goldfisch haben. Man durfte nicht mal von Tieren reden. Aber dann läuft dem Vater eine Katze zu ...

Die Geschichte ist unheimlich liebevoll beschrieben. Der Spleen der Vermieterin wird nie ins Lächerliche gezogen, sondern sogar diese Vermieterin wird sehr respektvoll beschrieben, was ich sehr bewundernswert finde, denn sie ist in ihrer Abneigung doch sehr extrem. Insgesamt ist es wirklich nur eine kleine Alltagsgeschichte, aber diese Erzählweise über Tilla ist sehr kindlich bewundernd. Sehr gut hat mir die englische Suppe gefallen, die Tilla erfunden hat. Im Endeffekt hat Tilla einfach nur Wasser zur Suppe getan, wenn diese wegen eines unvorhergesehenen Besuches nicht für alle reichte.

Ein Buch, was ich wirklich sehr toll finde und was mir auch als Erwachsene gut gefallen hat. Ich würde denken, dass es für Grundschulkinder geeignet ist. Es hat ein praktisches, kleines Format und ist mit 55 Seiten nicht zu viel. Vor allem sind die Seiten auch für Leseanfänger nicht zu viel, weil auf den Seiten oft Bilder enthalten sind.


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