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My year with girls

Bild von Cora.

Autor: Stephan Borchers
Seiten: 252
Preis: 14,95€
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Geschichte:
Ein Junge, der Tagebuch schreibt? Ist doch eigentlich was für Weicheier. Doch als Tante X ihm ein Tagebuch zu Weihnachten schenkt, entscheidet er sich doch dafür, ein ganzes Jahr lang jeden Tag einen Eintrag zu schreiben. Sein einziger Jahresvorsatz. Jeden Tag Tagebuch schreiben.
Ein weiser Entschluss, denn in diesem einen Jahr passiert unglaublich viel! Plötzlich spielen da Mädchen eine Rolle, der erste Kuss, das Ziel, Klassenbester zu werden,... Er hat in einem Jahr 3 Beziehungen. Eine mit Birte, der Arroganzziege der Klasse, die aber eigentlich gar nicht so schlimm ist, sondern eigentlich sogar ganz schön umwerfend; eine mit Inse, die ihm eigentlich nur Latein-Nachhilfe geben soll, ihm aber viel mehr bedeutet. Und dann, ja, dann ist da noch Tessa, die einzige von den dreien, die er richtig liebt. Sie scheint „die Eine“ zu sein, die Richtige, der Deckel zum Topf. Aber gerade mit Tessa ist die Beziehung am kompliziertesten. Aber wenn einem jemand so viel bedeutet, dass man sein Leben für sie aufgeben würde, dann wird man alles tun, damit diese Beziehung bestehen bleibt. Wirklich alles.
Doch nicht nur Mädchen spielen in diesem einen Jahre eine Rolle, nein. Da ist auch noch der Austauschschüler seiner Zwillingsschwester Annika, der Pascal heißt, und nicht ihm, sondern Annika den Kopf verdreht. Ihm ist der Kerl eigentlich hauptsächlich unsympathisch. Aber was soll´s.

Was denk ich?
Mir war schon der Prolog unglaublich sympathisch. Eigentlich bin ich nicht so der Prolog-Leser, sowas les ich immer am Ende, aber hier war das anders, weil es kein richtiger Prolog, sondern irgendwas anderes ist. Irgendwas Lustiges, was mich dazu gebracht hat, unbedingt endlich weiterzulesen.
Leider schien im Prolog aller Witz versteckt sein, denn soo witzig war das Buch letztendlich irgendwie nicht. Manchmal hat es sich ein bisschen hingezogen, manchmal kamen die Worte „ficken“ und „saufen“ definitiv zu oft vor und alles in allem schien der Autor verzweifelt zu versuchen, so zu schreiben, wie ein 16-jähriger schreiben würde, was leider leider ein bisschen aufgefallen ist.
Das Buch ist wirklich nicht schlecht, echt nicht. Es ist angenehm zu lesen, die Charaktere sind relativ gut gezeichnet und ich mag das Cover. Aber so richtig unglaublich gut, so dass ich zu jemandem sagen würde „Hey, les doch das Buch, das hat mir richtig gut gefallen!“ ist es auch wieder nicht.


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